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Sonntag, 7. Dezember 2025
Professionelle Fernsehbilder in aller Welt

400 TV-Frequenzen im Einsatz: ORS garantiert beste Übertragung der Ski-WM

Multimedia | Julia Jamy | 13.02.2025 | |  
Die ORS stellt die Sendeinfrastruktur für die TV-Funkfrequenzen bei der Ski WM in Saalbach-Hinterglemm. Die ORS stellt die Sendeinfrastruktur für die TV-Funkfrequenzen bei der Ski WM in Saalbach-Hinterglemm. (© ORF/Roman Zach-Kiesling) Damit Ski-Fans jede Sekunde der Alpinen Ski-WM in Saalbach-Hinterglemm hautnah miterleben können, sorgt die ORS für eine reibungslose TV-Übertragung. In Zusammenarbeit mit dem ORF und rund 30 nationalen und internationalen Fernsehsendern werden die besten Momente der Rennen umfassend eingefangen. Dafür koordiniert der österreichische Sendetechnik- und Streaming-Spezialist knapp 400 TV-Funkfrequenzen vor Ort und stellt eine professionelle Kommunikation für Journalisten und Kamerateams sicher.
Frequenzplaner der ORS Gerhard Keller tauschte zur Ski WM seinen Wiener Schreibtisch mit einem Büro in Saalbach-Hinterglemm. (©ORS)

Bei einem Großevent wie der Ski-WM kommt eine Vielzahl an Funktechnologien zum Einsatz , darunter Funkkameras, drahtlose Mikrofone, In-Ear-Systeme und klassische Sprechfunkverbindungen. Die ORS stellt dafür nicht nur die Sendeinfrastruktur zur Verfügung, sondern war bereits im Vorfeld aktiv in die operative Koordination eingebunden, um die störungsfreie Drahtlos-Kommunikation der Rundfunkanstalten sicherzustellen. Verantwortlich dafür ist Gerhard Keller. Der Frequenzplaner der ORS tauschte zur Ski WM seinen Wiener Schreibtisch mit einem Büro in Saalbach-Hinterglemm in rund 1.000 Meter Seehöhe. Damit es zu qualitativ hochwertigen Rundfunkübertragungen von Veranstaltungen wie diesem kommt, ist im Vorfeld jede Menge Arbeit notwendig. Bereits im Oktober letzten Jahres wurde mit den ersten Vorarbeiten begonnen – insbesondere, da das verfügbare Frequenzspektrum über 694 MHz nicht mehr zur Verfügung stand. Bild und Ton konnten somit nur im Frequenzband im Bereich von 470 bis 694 MHz genutzt werden.

„Wenn bei Großevents wie der Ski WM, aber auch der Formel 1 oder dem Opernball eine große Anzahl an Funkanlagen auf engstem Frequenzraum zusammenkommen, erhöht dies die Gefahr, dass diese sich gegenseitig stören. Dank monatelanger, akribischer Planung, Erfassung jedes einzelnen Geräts und enger Zusammenarbeit mit den Technik-Teams vor Ort sowie der Fernmeldebehörde stellen wir sicher, dass auch wirklich alles klappt“, erklärt Keller die Herausforderungen und fügt hinzu: „Die Ski WM hat erneut gezeigt, wie unerlässlich es für eine hochwertige Übertragungsqualität von TV-Bildern ist, diese Frequenzen langfristig für den Rundfunk zu sichern.“

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