CLEEN Energy AG in Konkurs
Seit 20. Dezember 2024 befindet sich die CLEEN Energy AG in einem Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung. Wie heute das in Haag Niederösterreich ansässige Unternehmen mitgeteilt hat, konnte kein strategischer Investor gefunden werden, weshalb der Sanierungsplan nun zurückgezogen wurde.„Im Rahmen der finalen Vertragsgestaltung scheiterten nun die Gespräche über den Einstieg eines strategischen Investors, weshalb eine positive Sanierung der CLEEN Energy AG nicht mehr dargestellt werden kann“, hieß es heute seitens des Unternehmens. Die Gesellschaft geht nach eigener Darstellung nicht mehr davon aus, dass ein positiver Abschluss des Sanierungsverfahrens möglich ist und wird daher den eingereichten Sanierungsplan zurückziehen. Diese Zurückziehung hat zur Folge, dass das Insolvenzverfahren als Konkursverfahren fortgeführt werden wird.
Die CLEEN Energy AG leidet schon länger unter den schwierigen Marktbedingungen im PV-Segment. Das auf PV und Energieoptimierung sowie -Speicherung im B2B-Umfeld spezialisierte Unternehmen geriet laut Nachricht an den KSV bereits im Jahr 2022 in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Damals konnte die Gesellschaft allerdings noch von Investoren und Gläubigern aufgefangen werden. Jedoch musste im Herbst 2023 eine erneute Kapitalzufuhr die Liquidität und die positive Fortbestehensprognose sichern. Der notwendige Kapitalbedarf in Höhe von 3 Millionen Euro wurde damals von Investoren, bestehend aus Kernaktionären, Aufsichtsrat sowie dem neuen Management unter CEO Florian Gietl aufgebracht. Der ehemalige GF von MediaMarktSaturn Österreich und später MMS Deutschland ist seit August 2023 Vorstand des Unternehmens.
Laut der CLEEN Energy AG konnte aufgrund der aktuellen Situation im PV-Markt auch nach der Kapitalerhöhung das erwartete Umsatzniveau nicht erreicht werden. Die nach wie vor sehr hohen Verbindlichkeiten und die erforderlichen Tilgungen verschlechterten die Liquiditätssituation der CLEEN Energy im vierten Quartal 2024 wieder, sodass ein Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwalter eingeleitet wurde. Laut KSV-Meldung betragen die Passiva 7,9 Mio . Euro. Diesen stehen Aktiva in der Höhe von 823.000 Euro gegenüber. Von der Insolvenz der AG sind 13 Dienstnehmer betroffen.

Ich habe mehrmals persönlich ersucht mich zu kontaktieren ( vor 1.5 Jahren) wegen dem Erwerb einer großen PV Anlage – leider ist keiner gekommen, so mußte ich ein anderes Unternehmen beauftragen
leidet schon länger unter den schwierigen Marktbedingungen im PV-Segment.
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Na eh, PV ist ja im sterben, wer braucht das schon.
Oder kann es auch sein das die einen riesen Mist gebaut haben? Ich meine nicht die Produkte, was aber auch möglich ist.