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Sonntag, 25. Januar 2026
Über den Rand

Ein Drittel kennt die eigene Handynummer nicht

Über den Rand | Stefanie Bruckbauer | 16.05.2025 | |  
Bitkom hat mehr als 1.000 Deutsche gefragt, ob sie ihre Handynummer auswendig kennen. Das spannende Ergebnis: Ein Drittel kennt die eigene Handynummer nicht. Außerdem können sich die Deutschen Festnetznummern eher merken als Mobilnummern.

Es kann durchaus von Vorteil sein, die eigene Handynummer auswendig zu kennen – ob bei der Online-Buchung, für das Kontaktformular beim Arzt oder nach einem Date. Und wie Bitkom in einer Befragung herausgefunden hat, kennt eine Mehrheit von 64% sie tatsächlich aus dem Kopf. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass ein Drittel (34 %) der befragten Deutschen, die ein Smartphone nutzen, die eigene Mobilnummer NICHT auswendig kennt. Unter den 16- bis 29-Jährigen sind es sogar 42 %, die ihre Mobilnummer nicht wissen.

Wer einen Festnetzanschluss nutzt, kennt diese Nummer hingegen etwas häufiger auswendig. Sie kennen rund drei Viertel (76 %) der Festnetznutzer, während nur 22 % ihre eigene Festnetznummer nicht aus dem Kopf nennen. „Früher war es selbstverständlich, sich Telefonnummern zu merken – heute verlässt man sich in der Regel auf die Kontaktlisten im Smartphone als digitales Gedächtnis. Doch gerade in Notfällen oder auf Reisen kann es durchaus hilfreich sein, einige wichtige Nummern im Kopf zu haben“, erklärt Dr. Sebastian Klöß, Experte für Consumer Technology beim Bitkom.

Die Telefonnummern von Freunden, Verwandten oder Bekannten werden noch vergleichsweise häufig auswendig gelernt. 82 % der Deutschen kennen mindestens eine dieser Telefonnummern auswendig: 47 % kennen eine bis drei Nummern von Freunden, Verwandten und Bekannten, vier bis sechs Telefonnummern kennen 26 %, und sogar sieben oder mehr haben 9 % im Kopf. Im Schnitt können die Deutschen demnach ungefähr drei Telefonnummern anderer auswendig. Am meisten Telefonnummern merken sich die Ältesten ab 65 Jahren (im Durschnitt etwa vier), am wenigsten die Jüngsten zwischen 16 und 29 Jahren (im Durchschnitt etwa zwei).

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