5-in-One
Senior Solution Manager DACH Eugen Budjugin präsentiert das SigenStor mit der integrierten DC-Wallbox. (© J.Jamy)
Mit einem rundum überzeugenden Messeauftritt präsentierte Sigenergy auf der Intersolar sein vollständiges Produktportfolio. Im Mittelpunkt: das SigenStor, das 5-in-1-Energiesystem, welches Photovoltaik-Wechselrichter, EV-DC-Ladegerät, Bat- terie-PCS, Batteriemodule und ein Energiemanagementsystem (EMS) in einem kompakten Systemturm vereint.Auszeichnen soll sich das SigenStor vor allem durch seine intelligente Kombination aus Technik und Design. Es lässt sich flexibel an unterschiedliche Energiesituationen anpassen. Der Photovoltaik-Eingang kann mit bis zu 16 Kilowatt versorgt werden. Das System entlädt mit einer maximalen Leistung von 6,5 Kilowatt und arbeitet dreiphasig, wobei auch ein unsymmetrischer dreiphasiger Betrieb möglich ist, was die Flexibilität erhöht. „Dank des modularen Aufbaus lassen sich alle Komponenten wie stapelbare PV-Kisten montieren“, erklärte Eugen Budjugin, Sigenergy Senior Solution Manager DACH. Ein echtes Highlight ist die integrierte DC-Wallbox: Es erlaubt das direkte Laden von Elektrofahrzeugen mit sauberem Solarstrom und geht noch einen Schritt weiter. Im Fall eines Stromausfalls kann das E-Auto selbst zur Stromquelle werden und das Haus versorgen oder Energie ins Netz zurückspeisen. Damit hebt Sigenery den Begriff Bidirektionales Laden auf ein neues Niveau.
Umfassendes Update
Einen weiteren Schwerpunkt setzte Sigenergy in München mit der neuen Version der mySigen App 3. Das umfassende Update bringt nicht nur ein modernes Design, sondern vor allem funktionale Verbesserungen mit sich, darunter einen KI-basierternService-Chatbot: „Damit lassen sich viele Fragen schnell und unkompliziert klären“, erklärte Budjugin. Doch die App kann noch mehr. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz analysiert sie Verbrauchs- und Produktionsmuster und kann dynamische Stromtarife optimal nutzen. „Das System erstellt eine Prognose für den Tagesverlauf, zieht aktuelle Strompreisdaten über verschiedene Schnittstellen ein und entscheidet dann eigenständig, wann es wirtschaftlich sinnvoll ist, Energie zusätzlich aus dem Netz zu beziehen“, so Budjugin abschließend.

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