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Montag, 15. Dezember 2025
Hot!Auf Erfolgskurs

Österreichischer Musikmarkt: Mehr Schallplatten als CDs verkauft

Multimedia | Julia Jamy | 04.08.2025 | |  
Im ersten Halbjahr 2025 stieg der Gesamtumsatz des heimischen Musikmarktes um 6,2 % auf 113,2 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2025 stieg der Gesamtumsatz des heimischen Musikmarktes um 6,2 % auf 113,2 Millionen Euro. (© IFPI Austria - Verband der österreichischen Musikwirtschaft -) Der österreichische Musikmarkt bleibt auf Wachstumskurs: Im ersten Halbjahr 2025 stieg der Gesamtumsatz um 6,2 % auf 113,2 Millionen Euro. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung ist nach wie vor das Musik-Streaming, das inzwischen rund 88 % des Gesamtmarkts ausmacht. Für Aufsehen sorgt auch ein Retro-Comeback: Erstmals seit 25 Jahren wurden in Österreich mit Vinyl-Schallplatten mehr Umsätze erzielt als mit CDs.

Mit einem Umsatz von 99,6 Millionen Euro legte das Segment Musik-Streaming um 9 Prozent zu. Insgesamt wurden in Österreich in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 11,4 Milliarden Songs gestreamt. Das ist ein Anstieg von 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Vinyl legt vor

Besonders interessant: Die Vinyl-Schallplatten überholen nach einem Vierteljahrhundert die CD. Der Umsatz mit physischen Tonträgern war von Jänner bis Juni 2025 zwar insgesamt rückläufig, aber erstmals seit 25 Jahren wurde in Österreich mit Vinyl-Schallplatten (5,8 Millionen Euro) wieder mehr Umsatz erzielt als mit Musik-CDs (5,6 Millionen Euro). „Österreich ist ein international attraktiver Musikmarkt und hat das Potenzial für weiteres Wachstum. Dafür braucht die heimische Musikproduktion in Zeiten dynamischer Marktveränderungen Unterstützung durch praxisnahe Förderungen. Der Verkaufsmarkt für Musik, der mittlerweile zu fast 90% ein Streamingmarkt ist, braucht hingegen keine Förderungen, wohl aber faire Marktbedingungen ohne Quoten und ohne neue Steuern. (…)“, erläutert Franz Medwenitsch, Geschäftsführer des Verbands der österreichischen Musikwirtschaft.

Franz Pleterski, General Manager Warner Music Austria und Präsident des Verbands der österreichischen Musikwirtschaft, ergänzt: „Der österreichische Musikmarkt zeigt seit Jahren eine erfreuliche Wachstumsentwicklung – ein Trend, der sich auch in den aktuellen Halbjahreszahlen bestätigt. Auch wenn die Musikbranche einem tiefgreifenden Wandel unterliegt, bleibt die Musik selbst ein verlässlicher Anker. (…).“

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