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Dienstag, 16. Dezember 2025
Ab September

E-Commerce: Post startet neue Bezahloption

Hintergrund | Dominik Schebach | 06.08.2025 | |  Markt
Die Österreichische Post bietet Online-Händlern ab September eine neue Zahloption an. Die Österreichische Post bietet Online-Händlern ab September eine neue Zahloption an. (© Österreichische Post AG) Mit PostPay hat die Post eine neue Zahlungsoption für das Bezahlen im Online-Handel entwickelt, die auf Wunsch sogar Barzahlung bei der Zustellung an der Haustür entwickelt. Das Unternehmen positioniert sich damit immer mehr zu einem Generalanbieter für Serviceleistungen rund um den E-Commerce.

Nach einem erfolgreichen Test auf dem eigenen E-Commerce-Marktplatz shöpping.at soll PostPay ab September 2025 allen Online-Shops zur Verfügung stehen. Nach Darstellung des Post soll dabei die Zahlungsoption den Bezahlvorgang für die Kunden vollständig aus dem Bestellprozess herauslösen. Laut Post benötigen Kunden damit beim Online-Shopping keine Zahlungsdaten, Passwörter oder Authentifizierungen. Die Bezahlung erfolgt stattdessen zwischen Bestellung und Zustellung: entweder online über gängige Zahlungsdienstleister oder bei der Übergabe bzw. Abholung des Pakets.

„Mit PostPay haben wir eine moderne, sichere und kundfreundliche Zahlungsoption entwickelt, die den Bedürfnissen des heutigen Online-Handels gerecht wird. Händler profitieren von einer höheren Conversion Rate, Käufer von maximaler Flexibilität und Sicherheit“, so Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter sowie Vorstand für Paket & Logistik.

Wie funktioniert es?

Mit PostPay erfolgt der Zahlungsvorgang in vier Schritten

  1. Beim Checkout die Zahlungsart „PostPay“ auswählen
  2. Paket wird der Österreichischen Post zum Transport übergeben
  3. Zahlungsaufforderung kommt per E-Mail
  4. Betrag überweisen oder bei Übergabe an der Haustür bzw. bei Abholung bei Postpartner oder Postfiliale bezahlen

Aus Sicht der Post profitieren Händler bei dieser Zahlungsoption von einer höheren Conversion Rate durch einen vereinfachten Zahlungsprozess. Indem die Österreichische Post sowohl die Bezahlung als auch die Zustellung abwickelt, soll ein sicherer Zahlungseingang vor oder bei der Zustellung garantiert werden. Über ein eigenes Verrechnungskonto erfolgt automatisch eine wöchentliche Auszahlung.

Nach Ansicht des Unternehmens spricht diese Zahlungsoption insbesondere barzahlungsaffine oder sicherheitsbewusste Kunden an und ermöglicht so eine Erweiterung der Zielgruppe.  Denn mit PostPay entfällt für Käufer die Eingabe von Zahlungsdaten während des Bestellprozesses. Sie verfügen über mehr Flexibilität, indem sie während des Transports mit Kreditkarte oder Sofortüberweisung bezahlen oder erst später bei der Zustellung bzw. bei der Abholung. Die Abwicklung durch die Post soll für den Endkunden zudem die Sicherheit und vereinfacht die Retourenabwicklung mit automatischer Rückerstattung vereinfachen.

Um PostPay verwenden zu können, müssen Händler aus Österreich versenden und die Österreichische Post als Transportdienstleisterin auswählen. Die Post übernimmt damit nicht nur die Logistik bzw. Zustellung im E-Commerce, sondern klinkt sich auch in den Revenue-Stream des Online-Händlers ein und bindet die Online-Händler zusätzlich an sich.

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