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Donnerstag, 21. Mai 2026
Jede zweite Familie wünscht sich Unterstützung bei der Medienerziehung

A1: Auch Digital Natives sind bei Smartphones unsicher

Telekom | Dominik Schebach | 19.08.2025 | |  
A1 weitet sein Bildungsengagement aus: Mit der „Digitalen Schultüte A1 weitet sein Bildungsengagement aus: Mit der „Digitalen Schultüte" will der Betreiber Familien und Lehrende zum Schulstart stärken. (© A1) Der Umgang mit dem Smartphone will gelernt sein. Das gilt auch für „Digital Natives“. Wie eine im Auftrag von A1 durchgeführte Online-Befragung zeigt, fühlen sich nur 60% der Teenager sicher im Umgang mit dem Smartphone. 44% der 14 bis 19jährigen haben bereits ungewollt für Services bezahlt.

Ende August steht der Schulanfang vor der Tür. Gleichzeitig ist dies der Zeitraum, in dem viele Jugendliche ihr erstes Smartphone erhalten. Während 69% der Eltern das erste Smartphone vor allem auch als einen Vertrauensbeweis gegenüber ihren Kindern sehen, entstehen mit dem Schritt auch Unsicherheiten und Fragen: Wie viel Bildschirmzeit ist gesund? Welche Apps sind sinnvoll? Wie sprechen wir über Cybermobbing oder Onlinebetrug? Es verwundert daher nicht, dass sich laut A1 Studie 80% der Eltern klare Orientierung und vertrauenswürdige Informationen zum sicheren Umgang mit digitalen Medien für Kinder und Teenager wünschen.

„Eltern wollen das Richtige tun, fühlen sich aber manchmal überfordert von der Geschwindigkeit der digitalen Entwicklungen“, so Thomas Arnoldner, Deputy CEO der A1 Group. „Seit 2011 haben wir bereits 450.000 Menschen in über 25.000 Workshops erreicht – diese Erfahrung zeigt uns, wo Unterstützung gebraucht wird. Bis 2030 wollen wir gruppenweit eine Million Menschen befähigen, souverän mit digitalen Medien umzugehen.“

Mit der „Digitalen Schultüte“ bündelt A1 diese Erfahrung in einem kostenlosen Online-Angebot: Gesprächsleitfäden für verschiedene Altersgruppen, Eltern und Lehrende, Smartphone-Verträge für Familien und Videos, die typische Fragen aufgreifen, sollen zum sicheren Umgang mit digitalen Medien beitragen. Die Aktion wird begleitet von Influencern und gezielten Kooperationen für einen erfolgreichen Schulstart mit dem Smartphone.

KI dringt in den Schulalltag ein

Daneben zeigte die A1 Studie zur „Digitalen Bildung“, dass 85% der Österreicher überzeugt sind, dass Wissen durch das Internet mit Plattformen wie Google, YouTube oder ChatGPT für alle leichter zugänglich geworden ist.
„Egal ob in Wien oder im Waldviertel – mit dem Smartphone hat heute jeder rund um die Uhr Zugang zu Wissen“, so Arnoldner. „Das ist eine riesige Chance. Der fortschreitende technologische Wandel bedeutet aber auch, dass sowohl Eltern als auch Kinder ständig dazulernen müssen. Dabei können neue Tools wie Künstliche Intelligenz zu wertvollen Lernbegleitern werden.“

Demnach sind 60 % der Befragten der Gen Z überzeugt, dass man im Internet mehr lernen kann als in der Schule, im Vergleich zu 42 % in der Gesamtbevölkerung. 73 % der 14- bis 19-Jährigen haben bereits den perfekten Lernpartner entdeckt: KI-Tools wie ChatGPT erklären verständlich, sind geduldig und jederzeit verfügbar.

Onlinebetrug

Auch wenn die Kinder und Jugendlichen heute mit dem Smartphone aufwachsen und es sogar als wichtigen gesellschaftlichen Bestandteil sehen, um Anschluss in der Klassengemeinschaft zu finden, fällt ihnen der sichere Umgang keineswegs leichter als anderen Altersgruppen. Während sich 82 % der 60- bis 70-Jährigen sicher im Umgang mit dem Smartphone fühlen, sind es bei den 14- bis 19-Jährigen nur 60 %. Die jungen sind demnach deutlich risikobewusster und unsicherer als die älteren Generationen. 45 % der Gen Z geben an, bereits auf betrügerische Nachrichten hereingefallen zu sein, im Vergleich zu nur 30 % der Babyboomer. Ähnlich verhält es sich bei ungewollten Service-Buchungen: 44 % der jungen Generation haben schon einmal für einen Service bezahlt, den sie gar nicht buchen wollten, während dies nur halb so oft der Babyboomer-Generation (20 %) passiert ist.

„Diese Zahlen räumen mit einem weit verbreiteten Mythos auf: Digital Native zu sein bedeutet nicht automatisch, alle digitalen Kompetenzen zu besitzen“, erklärt Barbara Buchegger, Medienpädagogin und Safer Internet Expertin. „Kinder und Jugendliche brauchen oft mehr Unterstützung bei kritischem Denken und Sicherheitsbewusstsein als ältere Generationen, die bewusster und vorsichtiger mit neuen Technologien umgehen. Das zeigt: Digitale Bildung ist keine Frage des Alters, sondern des bewussten Lernens.“

Unterstützung für die Eltern

Eltern wollen ihre Kinder digital begleiten, wissen aber oft nicht wie. Jede zweite Familie (50 %) wünscht sich Unterstützung bei der Medienerziehung der Kinder. Dazu zählt auch, die richtige Balance zwischen Vertrauen und Kontrolle zu finden. Zwar sprechen bereits über zwei Drittel (67 %) der Eltern regelmäßig mit ihren Kindern über den Umgang mit digitalen Medien – doch hier gibt es noch Potenzial zur Verbesserung.

Genau hier will A1 aber auch unterstützen: Nach der erfolgreichen Kampagne im Sommer 2024 begleitet A1 auch in den heurigen Sommerferien Eltern mit einer sechsteiligen Newsletter-Serie. Unter dem Motto „Sicher digital groß werden“ unterstützt die umfassende Informationskampagne Eltern beim sicheren Start ins digitale Leben mit Tipps, Orientierung und einem klaren Fokus auf Aufklärung. In den Newslettern finden Eltern eine alltagstaugliche Unterstützung – von Medienkompetenz über Sicherheit im Netz bis hin zu kreativen Nutzungsmöglichkeiten digitaler Medien. Ziel ist es, Eltern zu stärken und ihnen das gute Gefühl zu geben, dass es auf ihre Fragen Antworten gibt, die ihnen helfen, den besten digitalen Weg für ihre Familie zu finden. Die Newsletter widmen sich den Schwerpunkten Erste Schritte im Netz, Tipps für sicheres Surfen, Beliebte Apps, erstes Smartphone, Konflikte im digitalen Alltag, kreative Chancen digitaler Medien und der Rolle von Eltern als Vorbilder.

Alle Informationen zur Studie, Gesprächsleitfäden und Teilnahmemöglichkeiten sind ab sofort unter www.A1.net/digitale-vorbilder verfügbar.

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