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Freitag, 5. Dezember 2025
Klarheit für Investitionen liefern

CEOs FOR FUTURE: Österreich braucht Gesamtvision bis 2050

Energiezukunft | Julia Jamy | 22.08.2025 | |  
„In Zeiten geo- und standortpolitischer Herausforderungen ist eine gemeinsame, proaktive und optimistische Standortentwicklung essenziell“, betont Christiane Brunner, Vorständin von CEOs FOR FUTURE und Initiatorin des Climate Business Circle. „In Zeiten geo- und standortpolitischer Herausforderungen ist eine gemeinsame, proaktive und optimistische Standortentwicklung essenziell“, betont Christiane Brunner, Vorständin von CEOs FOR FUTURE und Initiatorin des Climate Business Circle. (© Martin Hron) Wie kann Österreich seinen Standort in Zeiten geopolitischer Unsicherheiten und wachsender Konkurrenz stärken? Für die CEOs FOR FUTURE liegt die Antwort klar auf der Hand: eine Gesamtvision bis 2050 mit verlässlichen Rahmenbedingungen, mutigen Entscheidungen und einer konsequenten Positionierung als Vorreiter der Dekarbonisierung.

Eine Gesamtvision für den Standort bis 2050, klare Rahmenbedingungen und stabile Zielsetzungen sind laut CEOs FOR FUTURE entscheidend, damit Unternehmen Investitionen in Milliardenhöhe tätigen können. „In Zeiten geo- und standortpolitischer Herausforderungen ist eine gemeinsame, proaktive und optimistische Standortentwicklung essenziell. Wir begrüßen daher die Erarbeitung einer Industriestrategie durch die Bundesregierung“, betont Christiane Brunner, Vorständin von CEOs FOR FUTURE und Initiatorin des Climate Business Circle. „Zentral für uns ist dabei eine integrierte Strategie, die auf die Stärken des Standorts Österreich setzt und im europäischen Gleichklang eine klare Positionierung im internationalen Wettbewerb festlegt.“

Haimo Primas, CEO Holcim Österreich und Holcim Cement CE Holding, ergänzt: „Unsere Standort- und Investitionsentscheidungen für 2050 müssen heute getroffen werden. Daher brauchen wir Klarheit, Verlässlichkeit und Entscheidungen in einigen wichtigen Bereichen. Wer heute klare Rahmenbedingungen schafft, legt den Grundstein für die Arbeitsplätze, Exporte und Innovationen von morgen. Während wir bei unseren eigenen Lösungen und Investitionen in vielen Bereichen schneller unterwegs sind als geplant, sehen wir einen Entscheidungsrückstau in der Legistik. Wir in der produzierenden Industrie setzen weiter auf unsere Net-Zero-Roadmap. Um dies am Standort Österreich umsetzen zu können, brauchen wir Anreize – wie zum Beispiel Lead-Märkte für nachhaltige Produkte.“

Karl Sagmeister, Country President Österreich Schneider Electric, hält eine klare Positionierung als Vorreiter der Dekarbonisierung für notwendig. (© Schneider Electric)

Österreich kann laut CEOs FOR FUTURE auf hohe Anteile erneuerbarer Energien, eine stabile Infrastruktur, innovative Unternehmen und eine hohe Lebensqualität bauen. Einen starken Standort Österreich gebe es aber nur in einem starken Standort Europa. „Die Industriestrategie ist richtungsweisend für eine langfristige Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie. Sie muss Hand in Hand mit den Zielsetzungen des Clean Industrial Deal gehen, der Dekarbonisierung als Wachstumsmotor für die europäische Wirtschaft festgelegt hat“, betont Mirela Toljan Jakomin, General Manager, Coca-Cola HBC Österreich, die Notwendigkeit des Zusammenspiels mit dem Standort Europa.

„Österreich muss vorne mitspielen“

Zudem unterstreicht Karl Sagmeister, Country President von Schneider Electric Österreich, die Notwendigkeit einer klaren Positionierung als Vorreiter der Dekarbonisierung. „Österreich sollte bei der Transformation nicht hinterherlaufen, sondern muss vorne mitspielen. Wer heute in nachhaltige Technologien investiert, wird morgen die Märkte anführen. Wir haben sehr innovative Unternehmen im Bereich der Green Technologies und sollten den Einsatz der Technologien dieser Unternehmen auch in Österreich uneingeschränkt unterstützen.“

„Ausreichende Mengen erneuerbarer Energie sind Standortvoraussetzung für Unternehmen aus allen Branchen. Mit unserer Energiesystemvision haben wir gezeigt, dass wir den Energiebedarf der Industrie abdecken und Klimaziele erreichen können. Energieversorgung und Infrastruktur müssen daher ein zentraler Bestandteil der Industriestrategie sein“, so Christiane Brunner abschließend.

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