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Sonntag, 15. März 2026
Orientierungshilfe im Firmenalltag

Merkblatt zur Entsorgung und Rücknahme von PV-Modulen

Photovoltaik Energiezukunft | Wolfgang Schalko | 02.09.2025 | Downloads | | 2  Wissen
Das Merkblatt von Bundesinnung, PV Austria und EAK bietet Betrieben eine Übersicht, wie mit alten PV-Modulen umzugehen ist. Das Merkblatt von Bundesinnung, PV Austria und EAK bietet Betrieben eine Übersicht, wie mit alten PV-Modulen umzugehen ist. Die Bundesinnung der Elektrotechniker, der Bundesverband PV Austria und die EAK (Elektro-Altgeräte-Koordinierungsstelle) haben in Kooperation ein Merkblatt ausgearbeitet, das Betrieben eine gute Orientierungshilfe bietet, wie mit ausgedienten PV-Modulen (und auch Batteriespeichern) in der Praxis umzugehen ist.

PV-Module fallen in den Geltungsbereich der österreichischen Elektroaltgeräteverordnung (EAG-VO). Sie gelten als Gewerbegeräte, auch wenn sie in privaten Haushalten verbaut sind. PV-Module unterliegen dem Prinzip der „erweiterten Herstellerverantwortung”, d.h. neben diversen Meldeverpflichtungen ist auch die ordnungsgemäße Entsorgung sicherzustellen.

Verantwortlich für die Sammlung und Verwertung defekter Module ist derjenige, der PV Module zum ersten Mal in Österreich in Verkehr setzt (Hersteller/Erst-Inverkehr-Bringer). Das betrifft somit einerseits österreichische Hersteller, andererseits aber auch Importeure/ Händler/befugte Gewerbetreibende (insb. Elektrotechniker), die aus dem Ausland PV Module beziehen und in Österreich vertreiben.

Das Merkblatt, das nachstehend heruntergeladen werden kann, bietet auch einen Exkurs zu PV-Speicherbatterien: Da diese als Industriebatterien gemäß §15 Batterie-VO einzustufen sind, ist auch hier der Hersteller/Erst-Inverkehr-Bringer zur Rücknahme verpflichtet (sofern diese Verpflichtung nicht an ein Sammel- und Verwertungssystem übertragen wurde).

Downloads
Das Merkblatt zum Herunterladen
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Kommentare (2)

    1. Beim Kassieren sind die Entsorger immer ultraschnell. Kann mich noch an die zehntausenden versickerten Kühlschrank-Entsorgungsplaketten erinnern. 599,50 Schilling bezahlte man damals für praktisch nichts und wieder nichts. Sogar der Vater Staat holte sich damals eine goldene Nase.
      Die Kleber picken heute noch an den Altgeräten. Und auch das Ozonloch verursacht durch Spraydosen und undichte Kühlgeräte verschwand auf unsichtbare Weise.

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