IFA 2025 lockte wieder Besuchermassen an
Am Ende konnten die Veranstalter 220.000 Besucher zur IFA zählen. (© IFA/VS)
Nach den vergangenen zwei Jahren musste die IFA dieses Jahr liefern und die Veranstalter haben sich auch entsprechend ins Zeug gelegt: Zum Schluss wurden an den fünf Messetagen 220.000 Besucher gezählt. Ihnen standen 1.900 Aussteller aus 49 Ländern gegenüber, womit die IFA ihre Rolle als internationale Leitmesse bestätigen konnte.Mit 220.00 gezählten Besuchern konnte die IFA 2025 auch die Veranstaltung im Vorjahr übertreffen. Dementsprechend zufrieden zeigten sich die Verantwortlichen. „Die IFA hat 2025 wieder gezeigt, wie eng Technologie, Handel und Kultur heute miteinander verbunden sind. Wir sind stolz, dass die IFA auch in diesem Jahr zum Treffpunkt der internationalen Tech-Welt geworden ist und wir neue Maßstäbe für internationale Zusammenarbeit setzen. Die IFA baut Brücken und steht für Innovation, Connectivity, Networking und Weltoffenheit. Genau das macht sie für Aussteller, Besucher und die Politik gleichermaßen attraktiv. Dass bereits jetzt zahlreiche Aussteller ihre Teilnahme für 2026 zugesagt haben, bestätigt, dass das neue IFA Konzept aufgeht“, erklärte Leif Lindner, CEO der IFA Management GmbH.
„Die IFA 2025 zeigt eindrucksvoll, welche Kraft Innovationen entfalten können – von Technologien, die unseren Alltag erleichtern, bis hin zu Ideen, die unsere Zukunft prägen. Die IFA hat in den letzten Jahren dank unserer starken Partnerschaft mit Clarion und dem enormen Engagement des Teams der IFA Management einen Transformationsprozess angestoßen, der überall auf dem Messegelände deutlich sicht- und spürbar ist. Für die globale Consumer & Home Tech Branche ist und bleibt die IFA der wichtigste Treffpunkt des Jahres”, ergänzte Sara Warneke, Managing Director der GFU Consumer & Home Electronics GmbH.
Mit Schwerpunkten wie Home & Consumer Tech, Künstlicher Intelligenz im Alltag, Robotics, Smart Home, Gaming und Content Creation haben Aussteller und Veranstalter viele Trends aufgegriffen. Dazu wurden auf mehr als 190.000 Quadratmetern hunderte Produktneuheiten und Weltpremieren vorgestellt. Ein besonderes Highlight waren die IFA Innovation Awards: Mit über 500 Bewerbungen startete laut Veranstalter das neu eingeführte Programm weit über den Erwartungen. Zahlreiche Marken nutzten die IFA für ihre globalen Produktlaunches und unterstrichen damit den Stellenwert der Messe als Bühne für Marktneuheiten und deren Einführungen.
Content-Offensive
Die Messe erweiterte ihre Reichweite in den internationalen Medien signifikant. Die Zahl der Pressekonferenzen stieg um 16%. Gleichzeitig legte das Konferenzprogramm zu: Besonders die neuen Freitagnachmittag-Keynotes sorgten für Aufsehen und verzeichneten 50% mehr Besucher als 2024 – national sowie international. Das lag auch an den hochkarätigen Speakern. So wurde die letzte Keynote am Messe-Freitag von JD.com-CEO Jack Shuai Li gehalten, der die Gelegenheit nutzte, den Online- sowie Logistik-Konzern und CECONOMY-Käufer dem europäischen Publikum vorzustellen.
Zudem überzeugten etablierte und neue Formate wie Beauty Hub, Creator Hub, Communication & Connectivity Areas sowie Mobility Track mit einer klaren Gestaltung sowie interaktiven Angeboten für die Messebesucher. Laut dem Veranstalter kann die IFA Berlin bereits jetzt erneute Buchungen für 2026 bestätigen. Neben Branchengrößen wie LG Electronics, TCL und Vestel liegen bereits zahlreiche Zusagen für eine erneute Beteiligung im kommenden September vor.
Bis 2034 in Berlin
Eine wichtige Entscheidung zur Zukunft der IFA fiel dabei unmittelbar vor der Messe. Am 4. September wurde der Vertrag für den Verbleib der IFA in Berlin vorzeitig verlängert. Das Event soll auch weiterhin bis mindestens 2034 auf dem Berliner Messegelände stattfinden.

Kommentare