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Sonntag, 25. Januar 2026
Tag des Rauchwarnmelders am 13. Oktober

Ei Electronics-Umfrage: Wie gut ist Österreich vor Wohnungsbränden geschützt?

E-Technik | Julia Jamy | 18.09.2025 | |  
Wie gut ist Österreich vor Wohnungsbränden geschützt? Dieser Frage ging Ei Electronics in einer Umfrage nach. Wie gut ist Österreich vor Wohnungsbränden geschützt? Dieser Frage ging Ei Electronics in einer Umfrage nach. (© Ei Electronics) Am 13. Oktober findet der bundesweite Tag des Rauchwarnmelders statt. Ei Electronics hat dies zum Anlass genommen, um die Ausstattung Österreichs Wohnbauten mit den elektronischen Lebensrettern zu hinterfragen. Das Ergebnis: Es gibt noch Luft nach oben, nur jeder Zweite verfügt über Rauchwarnmelder in seinem Zuhause.
Zwischen den Bundesländern zeigen sich teils große Unterschiede, die unter anderem auf unterschiedliche gesetzliche Regelungen zurückgehen. (©Ei Electronics)

Wie aus der Umfrage hervorgeht, verfügen 49 Prozent der Befragten inzwischen über Rauchwarnmelder – 2021 waren es 44
Prozent. Zwischen den Bundesländern zeigen sich Unterschiede, die unter anderem auf unterschiedliche gesetzliche Regelungen zurückgehen. In Österreich schreibt die OIB-Richtlinie 2 die Ausstattung von Neubauten mit Rauchwarnmeldern vor. Nur in Kärnten gilt die Pflicht auch für Bestandsgebäude.

Was den Wissensstand über die Lebensdauer von Rauchwarnmeldern betrifft, zeigt die aktuelle Umfrage eine erfreuliche Entwicklung. Nur noch 7 Prozent (2021: 18%) denken, dass die Geräte unbegrenzt lange benutzt werden können. 62 Prozent hingegen wissen, dass sie nach 10 Jahren ausgetauscht werden müssen (2021: 50%). Bei der Frage, wie häufig Rauchwarnmelder im eigenen Zuhause überprüft werden, gibt es jedoch noch Nachholbedarf. Nur jeder Zweite, der über einen Rauchwarnmelder verfügt, überprüft ihn mindestens einmal im Jahr (2021: 62%), jeder Fünfte (2021: 12%) überhaupt nicht. In NÖ/Bgld. sind es sogar 30%, die ihren Rauchwarnmelder niemals überprüfen.

Was ist zu beachten?

Doch was gilt es bei der Auswahl von Rauchmeldern überhaupt zu beachten? Nach Angaben von Ei Electronics gibt es bei Rauchmeldern Unterschiede in der Qualität. Das Unternehmen hat dafür Kriterien benannt, die beim Kauf berücksichtigt werden können. So seien eine 10-Jahres-Lithiumbatterie und das Qualitätssiegel Q ein absolutes Muss. Praktisch sei außerdem eine große Testtaste mit Stummschaltfunktion, die vom Boden aus mit einem Besenstiel bedient werden kann. Für das Schlaf- und Kinderzimmern seien vor allem Geräte ohne störendem LED-Blinken praktisch. Ein Upgrade zu funkvernetzten Rauchmeldern, wie sie der Hersteller Ei Electronics empfiehlt, sollen ein Plus an Sicherheit bieten. Löst ein Melder Alarm aus, werden auch alle anderen Geräte in den Wohnräumen aktiviert. Dadurch gewinnen Bewohner wertvolle Zeit für die Rettung.

Tag des Rauchwarnmelders

Der Tag des Rauchwarnmelders, der heuer auf den 13. Oktober fällt, hat zum Ziel, das Bewusstsein bei der Bevölkerung für den lebensrettenden Nutzen von Rauchwarnmeldern weiter zu schärfen. Solange es nicht in allen Bundesländern Pflicht ist, auch die Bestandsbauten auszurüsten, sei Eigeninitiative gefragt, so Ei Electronics. Ei Electronics empfiehlt grundsätzlich die Nachrüstung aller Wohngebäude im Bestand mit Rauchwarnmeldern. „Wir bemerken einen positiven Trend und sehen, dass das Bewusstsein in der Bevölkerung steigt. Für die, die den Nutzen für sich und ihre Familie erkannt haben, ist der Schutz durch Rauchwarnmelder mittlerweile selbstverständlich. Die anderen werden wir noch versuchen, zu überzeugen“, so Gerald Rausch, Vertriebsleiter Österreich.

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