Volles Haus in Linz: 2.000 Fachbesucher bei den Elektrofachhandeltagen 2025
Mit 2000 Fachbesuchern konnten die Elektrofachhandelstage 2025 ihre Rolle als zentraler Branchentreffpunkt bestätigen. (© D.Schebach)
Am 26. und 27. September fanden die Elektrofachhandelstage 2025 im Design Center Linz statt. Insgesamt 72 Aussteller und 2.000 Fachbesucher nutzten die Gelegenheit, neueste Produkte, Lösungen und Trends des Elektrofachhandels zu präsentieren, zu erleben und zu diskutieren.„Gerade in Zeiten der digitalen Distanz und zunehmende anonymisierten Welt ist der persönliche Austausch von besonderem Wert. Der diesjährige Branchentreffpunkt zeigt erneut wie wichtig diese Informations- und Geschäftsplattform ist. Die Rückmeldungen aus den Reihen waren äußert – gerade auch von neuen Anbietern, die die Elektrofachhandelstage erstmals nutzten und begeistert von Möglichkeiten für ihr Business waren. Mein besonderer Dank gilt unseren 3 Handelskooperationen: Mit ihrem partnerschaftlichen Engagement tragen sie wesentlich dazu bei, dass die Elektrofachhandelstage Jahr für Jahr zu einem so erfolgreichen Branchentreffpunkt werden“, zieht Alexander Kribus, Geschäftsführer der Messezentrum Salzburg GmbH, eine äußert positive Bilanz.
Entscheidend für den Erfolg sei aus Sicht der Messe die enge Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern RedZac, Expert und ElectronicPartner, weswegen die Aussteller und Fachbesucher von „beeindruckenden Produktneuheiten, praxisnahen Innovationen und einem intensiven fachlichen Austausch profitieren konnten“, wie es heißt. Thomas Pöcheim, Vorstand des Kooperationspartners Euronics (Red Zac) betont die Wichtigkeit des Austausches der Branche: „Die Messe bietet die perfekte Plattform für den Austausch von Ideen und das Pflegen wertvoller Kontakte – genau dafür sind die Elektrofachhandelstage ideal. Besucher kommen, um sich zu vernetzen und sich über Produkte und Innovationen zu informieren. Mit der bevorstehenden Saison ist die Branche auf frische Impulse angewiesen – und die Messe liefert genau diese Inspiration.“
Auch Geschäftsführer der Einkaufskooperation Expert, Alfred Kapfer betont die gute Stimmung vor Ort: „Zum einen sind wir sehr froh, dass wir die Elektrofachhandelstage in Linz haben. Trotz der herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Lage und den aktuellen Themen in der Branche herrscht hier eine großartige Stimmung. Es ist eine gelungene Veranstaltung – und wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr.“
Michael Hofer, Geschäftsführer von der Einkaufskooperation ElectronicPartner zeigt sich ebenfalls äußerst zufrieden. „Wir waren am ersten Tag von der exzellenten Frequenz überrascht, wobei wir von morgens bis abends mit Kundengesprächen ausgebucht waren. Wir haben eine fantastische Abendveranstaltung hinter uns mit rund 500 Gästen im Fußballstadion des LASK. Auch das Feedback, welches wir seitens der Industrie erhalten haben, war exzellent.“
Großes Interesse


Andreas Ott, Director Exhibitions, blickt optimistisch in die Zukunft: „Wir freuen uns besonders, dass bereits während der diesjährigen Veranstaltung erste Anfragen und großes Interesse an der Edition 2026 entstanden sind. Gemeinsam mit unseren Partnern entwickeln wir bereits neue Ideen und prüfen Erweiterungen in zusätzlichen Themenbereichen, um den Mehrwert für Aussteller und Besucher weiter zu steigern.“
Erstmals wurde 2025 bei den Elektrofachhandelstagen die People’s Choice Trophy verliehen – ein Publikumspreis, bei dem die Messebesucher selbst entscheiden konnten, welches Produkt oder welche Dienstleistung das Messehighlight des Jahres ist. Die Auszeichnung zum Messehighlight 2025 sicherte sich Wertgarantie Austria GmbH. Mehr dazu lesen Sie bald hier auf elektro.at.
Ausstellerstimmen
Auch aus Sicht der Aussteller war die Messe ein großer Erfolg: „Die Elektrofachhandelstage sind ein zentraler Branchentreff, weil hier die geballte Kompetenz vertreten ist. Für Aussteller bedeutet das, dass sie viele Wege sparen und ihre Kunden direkt erreichen können. Gleichzeitig sind die Elektrofachhandelstage für uns präsent, da wir so auch in Österreich einen repräsentativen Auszug aus dem bereits gezeigten Sortiment von der IFA Berlin zeigen können“, erklärt Herbert Seidl, Head of Sales and Authorised Officer MLINE Vertriebs- u. Produktions GmbH.
„Die Elektrofachhandelstage sind für uns als Zubehörlieferant sehr elementar. Die Kunden können die Produkte live erleben und wir können die Besucher direkt am Stand begeistern und mit der neuen Technik abholen“, sagt Manfred Kieferle, Geschäftsführer Hama Technics Österreich/ Verkaufsleiter Bayern.
„Uns als Marke SMEG war es wichtig auf den Elektrofachhandelstagen in Linz Flagge zu zeigen. Auf 25m² haben wir ein kleines Portfolio von Stilikonen der 50er Jahre, einen Auszug aus „Dolce & Gabbana“, die Barista-Welt mit den Kaffeemaschinen und unseren Einbaugeräten. Uns ist der direkte Kontakt zum Fachhandel sehr wichtig, um in den direkten Austausch zu kommen und den Fachbesuchern zu zeigen, wie leistungsfähig Smeg ist“, so Thomas Riepl, Vertriebsleitung Österreich SMEG.
Trisa of Switzerland Country Manager AT, Heribert Liendl, sagt: „Die EFHT waren ein Meet & Greet, wie wir es uns gewünscht haben. Man traf Kollegen, Partner und Mitstreiter kompakt an einem Ort. Die Frequenz war an beiden Tagen richtig gut! Die Stimmung war spitze, und auch das Interesse an unserem Auftritt. Also wir sind sehr zufrieden!“
„Sehr gute Messe, sehr guter Besuch, sehr gute Stimmung – wir sind sehr zufrieden“, so das kurze Messefazit von clearwhite Sales Manager Thomas Jaklin. Und er ergänzt: „Es ist so wichtig, dass es diese Messe gibt! … quasi einen österreichischen Branchentreff. Auch wenn wir ein kleines Land sind, sind wir ein feines Land, mit einer kleinen, feinen Messe.“
Dietmar Rapp, Head of Digital Appliances bei Samsung Austria, erklärt: „Die diesjährigen EFHT waren super – wie immer. Und sie sind enorm wichtig! Denn: Aus österreichischer Sicht ist die IFA heuer gefloppt. Aber nicht, weil die IFA so schlecht war, sondern weil die EFHT mittlerweile so stark sind. Wir haben im Vorfeld so viele Händler gefragt, ob sie nach Berlin kommen, und es hieß unisono: ‚Wozu? Wir sehen uns ohnehin in Linz‘.
Es ist wie ein Klassentreffen, die Wege sind nicht zu weit. Auch diese 100 m2-Regelung finde ich toll. Es ist kein Platz mehr für diesen Gigantismus, der früher herrschte, und bei dem sich die Hersteller mit Größe gegenseitig übertrumpfen wollten. Nun muss sich jeder auf das Wesentliche beschränken und das ist wichtig und gut so. Und trotz des kompakten Formates ist die Messe sehr hochwertig.“

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