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Freitag, 16. Januar 2026
Als sicher und zuverlässig eingestuft

YouGov-Umfrage: Hohes Vertrauen in europäische Router

Multimedia | Julia Jamy | 20.11.2025 | |  
(© FRITZ!) Laut einer aktuellen YouGov-Studie im Auftrag von FRITZ! genießen Router europäischer Hersteller unter Konsumenten besonderes Vertrauen: Sie werden als sicher und zuverlässig eingestuft. Geräte aus China oder Russland schneiden hingegen deutlich schlechter ab. Mehr als die Hälfte der Befragten bringt ihnen kaum oder gar kein Vertrauen entgegen.

Wie die YouGov-Studie zeigt, wird europäischen Marken mit Abstand das größte Vertrauen entgegengebracht wird. So gaben nur  10 Prozent der Befragten gaben an, europäischen Router-Herstellern zu misstrauen – verglichen mit 48 Prozent bei chinesischen und 55 Prozent bei russischen Marken. Fast alle Teilnehmer nannten zudem Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und Sicherheit als wichtigste Kaufkriterien.Neben Leistungsmerkmalen wie WLAN-Abdeckung und Geschwindigkeit legen Internetnutzer besonderen Wert auf Sicherheit (z. B. durch eine starke Firewall oder Verschlüsselung), Zuverlässigkeit sowie auf ein gutes Verhältnis von Preis, Leistung und Service.

Über 90 Prozent der Befragten erachten diese Punkte als wichtig bis sehr wichtig. FRITZ!Box-Router erzielten länderübergreifend den höchsten Net Promoter Score (NPS). Der NPS gibt an, wie wahrscheinlich es ist, dass die Teilnehmer ihren Router weiterempfehlen.

Digitale Souveränität

Wie Europa seine digitale Infrastruktur kontrollieren kann, war eines der Hauptthemen des Europäischen Gipfels zur digitalen Souveränität 2025 am 18. November. Die Ergebnisse der YouGov-Umfrage zeigen deutlich, dass österreichische und europäische Verbraucher für den Internetzugang sichere Router aus Europa bevorzugen, wie Jan Oetjen, CEO von FRITZ!, betont: „Die Sicherheit von Routern ist eng mit unserer digitalen Souveränität hier in Europa verknüpft. Eine immer größere Menge sensibler Daten – von Online-Banking bis zur Steuererklärung – werden über unser Heimnetzwerk übertragen. Gekaperte Router stellen deshalb eine immense Bedrohung dar, da sie als Waffen für Cyberangriffe missbraucht werden können und schädlicher Datenverkehr kaum von legitimem zu unterscheiden ist. Analog zu den Entscheidungen im 5G-Bereich müssen wir sicherstellen, dass unsere Router sicher sind und in europäischer Hand bleiben, um unsere digitale Freiheit zu schützen.“

Wie aus der Studie außerdem hervorgeht, erhält sie große Mehrheit der Internetnutzer in Österreich den Router direkt vom Provider. Gleichzeitig gaben 31 Prozent der Befragten an, dass sie ein separates Modem vor ihrem Router nutzen. Dies ist üblicherweise dann notwendig, wenn der Internetanbieter es Kunden nicht erlaubt, ihren eigenen Router direkt am Internetanschluss anzuschließen. In diesem Fall müssen zwei Geräte betrieben werden: das Providergerät sowie der Wunschrouter. Dass rund ein Drittel aller Österreicher diesen Weg geht, liege vor allem daran, dass es in Österreich weiterhin keine gesetzlich festgelegte Routerfreiheit gibt wie beispielsweise in Deutschland, Italien und den Niederlanden. Mit 31 Prozent liegt der Anteil hier höher als in allen anderen befragten Ländern.

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