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Sonntag, 25. Januar 2026
Österreichische Haushalte setzen auf Kombipakete

EY-Studie: Vier von zehn Österreichern wollen Streamingdienste kündigen

Multimedia | Julia Jamy | 09.12.2025 | | 1  
(© Pixabay) Vier von zehn Österreichern überlegen, ihre Streamingdienste wegen steigender Kosten zu kündigen. Das zeigt eine aktuelle Studie von EY. Preissensibilität, wachsendes Misstrauen gegenüber Anbietern und hohe Erwartungen an Konnektivität und Inhalte prägen demnach das Verhalten der Konsumenten.

Wie die aktuelle EY-Studie zeigt, sind 43 Prozent der österreichischen Haushalte besorgt über Preiserhöhungen bei den monatlichen Kosten von Internetanbietern, 46 Prozent über höhere Kosten bei Streaming- oder Pay-TV-Anbietern. Das ist weniger als der globale Schnitt von 59 Prozent. Die Mehrheit hält die Preiserhöhungen der Breitbandanbieter (56 %) und der Streaming-Plattformen (52 %) für unfair und unangemessen. „38 Prozent der Haushalte in Österreich haben in den letzten zwölf Monaten den Breitbandanbieter gewechselt oder planen einen Wechsel. In diesem Umfeld können Dienstleister ihre Preissetzungsmacht nicht als selbstverständlich betrachten“, so Drazen Lukac, Partner bei EY Österreich.

Mehr als zwei Drittel beschweren sich über unzuverlässige Internetverbindung

Der wichtigste Antrieb für einen Wechsel sind die Kosten: 35 Prozent wollen bzw. müssen sparen. Doch bereits an zweiter Stelle folgen Leistungsfaktoren der Anbieter. 22 Prozent beklagen die schlechte Verbindungsqualität, und immerhin je ein Fünftel ist wegen des schlechten Services (21 %) oder der nicht ausreichenden Angebotspalette des Providers (20 %) wechselwillig. Tatsächlich beschweren sich mehr als zwei Drittel der österreichischen Haushalte über eine unzuverlässige Internetverbindung in den eigenen vier Wänden.

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Kommentare (1)

  1. Breitbandanbieter und … Streaming-Plattformen in einen Topf?
    Ja, einer braucht den jeweils anderen, doch es sind zwei Paar Schuhe.
    Außerdem beklagen sich Leute oft auch beim falschen, denn heute ist es schwer, den wahren Grund für Störungen moderner Produkte und digitaler Dienste herauszufinden.

    zB. Filmriss!
    Ist „das Internet“ gestört, liegts nur am Provider, am Streamingsdienst, am smarten TV, einer etwaigen Box, dem Heimnetzwerk und da an welchen Kram, oder doch nur an der App, …?
    Jeder Support schiebt die Schuld am anderen und als Konsument bleibt man auf der Strecke.

    Abgesehen davon: Amazon Werbung unzulässig?
    https://help.orf.at/stories/3233437/
    Was ist mit jenen, die sich von Amazon erpressen ließen und fürs werbefreie Abo mehr zahlten?
    Ich ließ alles so und ertrage halt das bissl Werbung, es gibt schlimmere Anbieter, Sender. Das wäre auch ein Thema für hier.

    Wünsche allen ein paar ruhige Tage, auch um die wirklich wunderbaren Angebote dieser spannenden Zeiten genießen zu können.

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