Martha Schultz ist neue Präsidentin der WKÖ
Martha Schultz wurde heute als neue Präsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) durch Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer angelobt. (© WKÖ/Studeny)
Nun ist die Führungsfrage in der Wirtschaftskammer Österreich endgültig geklärt: Martha Schultz wurde diese Woche als neue Präsidentin vorgeschlagen und heute Nachmittag durch Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer angelobt. Damit tritt sie offiziell die Nachfolge Harald Mahrers an, der im vergangenen November seinen Posten räumen musste.„In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten braucht Österreich eine starke Wirtschaftskammer, die als Interessenvertretung der Betriebe eigenständig agiert, ihnen den Rücken stärkt, politische Schlagkraft hat und für die Wirtschaft zukunftsgerichtete Antworten liefert. Nur so können wir Wettbewerbsfähigkeit sichern, Arbeitsplätze schützen und Wachstum für alle Regionen ermöglichen“, so Martha Schultz.
Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer betonte bei der Angelobung: „Österreich braucht eine starke, moderne und handlungsfähige Wirtschaftskammer. Mit Martha Schultz steht eine Präsidentin an der Spitze, die weiß, was Betriebe brauchen, und die bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Sie ist die Richtige, um die notwendige Weiterentwicklung der WKÖ voranzutreiben und gleichzeitig Stabilität in einer wirtschaftlich entscheidenden Phase zu sichern.“
„Keine Zeit verlieren“
Die neue Präsidentin kündigte an, den Reformprozess der WKÖ konsequent voranzutreiben. Eine Reformgruppe habe bereits ihre Tätigkeit aufgenommen, mit dem Auftrag, Strukturen und Prozesse weiterzuentwickeln und die Wirtschaftskammer effizienter auf die Bedürfnisse der Betriebe auszurichten. „Ich will keine Zeit verlieren und werde gemeinsam mit den Fraktionen diesen Reformweg bestreiten. Ziel bleibt, wie gemeinsam im Wirtschaftsparlament Ende des Jahres 2025 vereinbart, erste Ergebnisse im Wirtschaftsparlament im Juni zu präsentieren“, so Schultz.
Der strukturelle Fachkräftemangel bleibe, so Schultz, eine der zentralen aktuellen Fragen: „Hier braucht es endlich wirksame und nachhaltige Antworten. Ebenso entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts sind leistbare Energiepreise sowie mehr Freihandel und weniger Zölle.“


Jeder hat eine Chance verdient, überhaupt wenn es eine Frau ist.
Lassen wir sie den Mann stehen!
Habe ich etwas falsch verstanden.
Wurde nicht immer kommuniziert das die nur vorübergehend diese Aufgabe übernimmt?
Und, Hattmannsdorfer betonte bei der Angelobung: „Österreich braucht eine starke, moderne und handlungsfähige Wirtschaftskammer.
Schöne Worte zu einem traurigen Spiel.
Beim selbstständig machen sind die die Ersten die Kassieren, das ist die Realität.