REXEL Expo 2026: Starker Start ins neue Jahr
REXEL Österreich CEO Thomas Stadlhofer gemeinsam mit Sales Director Residential/Commercial Indzi Kodba und Sales Director Industry Stjepan Jozic bei der Eröffnung der Messe. (© D.Schebach/elektro.at)
Mit einem neuen Rekord ging die REXEL Expo in Wels zu Ende. Rund 8500 Branchenangehörige haben sich am 21. und 22. Jänner die Chance nicht entgehen lassen, um sich über die neuesten Trends im Bereich des Elektroinstallationsgewerbes zu informieren. Gastgeber REXEL stellte auf seiner Hausmesse vor allem sein Lösungsgeschäft in den Mittelpunkt.2023 fand zum ersten Mal die REXEL Expo in Wels statt. Damals konnte der Großhändler rund 4000 Besucher begrüßen. Bei der zweiten Auflage kamen bereits 5000 nach Wels. Heuer fand die REXEL Expo zum dritten Mal statt und die Erfolgsgeschichte hat sich fortgesetzt. Bereits bei der Eröffnung der Messe konnte REXEL Österreich CEO Thomas Stadlhofer auf deutlich mehr als 8000 Anmeldungen verweisen.

„Ich bin absolut vom Format überzeugt“, erklärte Stadlhofer zum Auftakt der Messe. „Die Branche lebt von Beziehungen: Als Großhändler sind wir ein wesentlicher Teil des Ökosystems von Kunde, Elektrikern, Großhandel und Industrie. Deswegen haben wir die Messe sehr offen gestaltet. Denn hier treffen Menschen Menschen. Die Kombination aus Ausstellungsort Wels und Zeitpunkt Jänner ist perfekt – jetzt erreichen wir die Chefs und deren Mitarbeiter. Wenn auf den Baustellen wegen der Witterung weniger los ist, ist es auch für alle möglich, hier her zu kommen und sich zu informieren.“
Zum großen Interesse mag auch beitragen, dass der Markt wieder Erholungstendenzen zeigt. Die Auftragslage am Bau verbessert sich, Kredite werden wieder häufiger vergeben, die Auslastung der Großkunden steigt. Hoffnung besteht zudem, dass die Talsohle im PV-Bereich durchschritten ist. Kein Wunder, dass sich Stadlhofer für das kommende Jahr sehr optimistisch zeigt.
Lösungsschwerpunkt
Die Ausgangslage dafür ist gut. Während der Großhandel insgesamt um 6 % rückläufig war, lag bei –2 % und konnte Marktanteile gewinnen. Im laufenden will REXEL seine Position weiter ausbauen. Die Messe spielt dabei eine zentrale Rolle, um die engen Kundenbeziehungen weiter zu stärken und vor allem den eigenen Lösungsschwerpunkt zu transportieren. Durch vereinfachte Prozesse will REXEL seine Kunden effizienter unterstützen. Zwei Beispiele wurden dazu von Sales Director Residential/Commercial Indzi Kodba und Sales Director Industry Stjepan Jozic besonders hervorgehoben: der neue Verteilerbau und der Carbon Tracker.
Das neue Angebot des Verteilerbaus richtet sich vor allem an das Gewerbe: Da in der Branche rund ein Drittel des Umsatzes aus Material und zwei Drittel aus Arbeitszeit stammen, liegt der Fokus klar auf Zeitersparnis für die Elektriker. Der Prozess dafür wurde gemeinsam mit Kunden im Gewerbe möglichst einfach gestaltet. Nach einer Anfrage über den Außendienst oder eine eigene Landingpage erhalten die Partner innerhalb von einem bis vier Werktagen ein Angebot samt Plan. Wird dieses Angebot angenommen und der Plan freigegeben, so erfolgt innerhalb von 10 bis 15 Tagen die Fertigung des Verteilers bei einem Partnerunternehmen. Der fertige Verteiler wird dann über das Logistiksystem von REXEL an den Betrieb oder direkt auf die Baustelle geliefert.
Speziell an die Industrie bzw. Großkunden richtet sich der neue Carbon Tracker von REXEL. Damit reagiert der Großhändler auf den Umstand, dass bei Ausschreibungen nun auch der CO2-Footprint relevant ist. REXEL schafft für seine Kunden CO₂-Transparenz über den gesamten Lebenszyklus von Produkten (Rohstoffe, Transport, Nutzung, Recycling). Die Berechnung erfolgt über ein zertifiziertes französisches Partnerinstitut. Der CO₂-Footprint wird anhand von Daten Lieferanten für den Einkaufskorb oder auch für ein Projekt bis auf Produktebene aufgeschlüsselt, inklusive Ausweisung der 20 emissionsintensivsten Produkte.


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