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Sonntag, 15. März 2026
Wachstum bei Umsatz und EBITDA

A1 Group meldet solides Geschäftsjahr 2025

Telekom | Dominik Schebach | 11.02.2026 | |  
Im vergangenen Jahr sah sich die A1 Group einem sehr herausfordernden Umfeld gegenüber. Besonders der Heimatmarkt Österreich erwies sich als hart umkämpft. Insgesamt konnte die Gruppe ihren Konzernumsatz auf 5,58 Mrd. Euro (+3%) steigern. Beim Nettoergebnis musste die Gruppe allerdings einen leichten Rückgang hinnehmen.

Insgesamt konnte die A1 Group allerdings ihren Wachstumskurs in Mitteleuropa fortsetzen. So kletterte die Zahl der Mobilfunkkunden auf mehr als 30 Millionen (+11,3%). Dementsprechend hob Alejandro Plater, CEO der A1 Group, die Highlights des Jahres 2025 hervor: „Im Jahr 2025 setzte sich unser Wachstum fort und wir erzielten eine sehr solide operative und finanzielle Performance. Der Konzernumsatz stieg um 3,0 % auf 5,58 Milliarden Euro, angetrieben durch das Wachstum der Dienstleistungs- und Endgeräteumsätze. Das EBITDA wuchs um 3,7 % (2,0 % berichtet) und überschritt damit zum zweiten Mal 2 Milliarden Euro. Das Nettoergebnis erreichte 613 Millionen Euro.“ Damit sank das Nettoergebnis um 2,2% gegenüber dem Vorjahr.

Als besonderen Erfolg hob Plater den Start des B2B Delivery Center hervor, mit dem die A1 Group in allen ihren Märkten nun spezialisierte Dienstleistungen wie Security, Cloud und Managed IT anbieten kann. Damit sei der Konzern in der Lage, flexibel und auf höchstem Qualitätsniveau auf die steigende Nachfrage zu reagieren. Erfreulich sei auch, dass 40% des Wachstums aus neuen Geschäftsbereichen stamme, die es vor ein paar Jahren noch nicht gab.

Für 2026 erwartet die A1 Group ein Gesamtumsatzwachstum von 2-3% und einen CAPEX (ohne Spektruminvestitionen) von rund 750 Millionen Euro. Im Einklang mit der  Dividendenpolitik des Konzerns schlägt der Vorstand auf der Hauptversammlung deswegen eine Dividendenerhöhung auf 0,42 EUR pro Aktie vor – vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats.

Starkes Wachstum im Mobilfunk

Ein großer Teil des Wachstumgs kam aus dem Mobilfunkbereich, wie Thomas Arnoldner, stellvertretender CEO der A1 Group, ergänzte: „Im Mobilfunkbereich überstieg die Zahl der Kunden erstmals 30 Millionen – ein Wachstum von 11,3 %, hauptsächlich angetrieben vom M2M-Segment. Im Festnetzgeschäft stieg die Zahl der RGUs (umsatzgenerierende Einheiten) im Jahresvergleich um 1,7 %.“

Dabei erwiesen sich die CEE-MAärkte laut Arnoldner mit einem Umsatzwachstum von 8,8% als sehr erfolgreich. Ebenfalls sehr gut entwickelte sich auch Gruppenebene das ICT-Geschäft . Hier lag die Bruttoumsatzwachstumsrate bei +20 % im Jahresvergleich.

Hart umkämpftes Österreich

Im Heimatmarkt sah sich der Konzern allerdings einem  äußerst wettbewerbsintensiven und herausfordernden Umfeld gegenüber, dem das Unternehmen mit gezielten Investitionen, einer klaren Ausrichtung auf ausgewählte Kundensegmente, strikter Kostenkontrolle und kontinuierlicher Transformation begegnete. Diesen Kurs wolle A1 auch im Jahr 2026 weiter fortsetzen. „Wir werden außerdem den Ausbau der Glasfaser- und 5G-Netze sowohl in Österreich als auch international weiter vorantreiben“, so Arnoldner abschließend.

Der Umsatz in Österreich sank gegenüber 2024 um 2,2% auf 2,745  Mrd. Euro. Während die Umsätze aus dem Verkauf von Endgeräten 266 Mio Euro betrugen (+4,2%) sanken die Umsatzerlöse aus Dienstleistungen auf 2,415 Mrd Euro (-2,9%). Das EBIT reduzierte sich in diesem Umfeld von 387 auf 305 Mio. Euro (-21,1%). Dafür konnte A1 in Österreich auf starke Kundenzahlen verweise: Im Mobilfunk wuchs die Zahl der Kunden auf 5,202 Mio. (+1,4%). Im Festnetz sank dagegen die Anzahl der Revenue Generating Units auf 2,583 Mio. (-5,3%).

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