ORF Wien rückt Elektrotechnik-Lehre ins Rampenlicht
ernhard Wilke, stellvertretender Landesinnungsmeister und zuständig für die Lehrlingsausbildung, gibt im Interview mit ORF-Reporter Robert Jahn Einblicke in die Ausbildung, Spezialisierungen und Karrierechancen. (© Elektroinnung Wien)
Mit einer Kooperation mit ORF Wien setzt die Landesinnung Wien der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker ein starkes Zeichen für den Branchennachwuchs. Die Initiative soll die Entwicklungsmöglichkeiten der Elektrotechnik-Berufe sichtbar machen und gezielt junge Menschen für eine Lehre begeistern.Den Startschuss bildet ein starker Auftritt im Fernsehen: Mit einem TV-Spot auf ORF 2 – ausgestrahlt am 1. Februar um 18.58 Uhr direkt vor „Wien heute“ – rückt der Elektrotechnikberuf erstmals ins Scheinwerferlicht. Tags darauf folgte die Vertiefung im Radio: Ein Beitrag auf Radio Wien setzte am 2. Februar 2026 den nächsten Impuls und machte das Thema einem breiten Publikum hörbar. (Den Beitrag kann man hier nachhören: https://sound.orf.at/radio/wie/beitrag/11335809/job-ausbildung-elektrotechnikerin)
Im Interview mit ORF-Reporter Robert Jahn gab Bernhard Wilke, stellvertretender Landesinnungsmeister und zuständig für die Lehrlingsausbildung, Einblicke in die Ausbildung, Spezialisierungen und Karrierechancen. „Die Elektrotechnik zählt zu den gefragtesten Lehrberufen Wiens – und das aus gutem Grund: Der Beruf vereint technische Innovation mit krisensicheren Zukunftsperspektiven“, betonte Wilke im Radio-Wien-Interview.
Viele Entwicklungsmöglichkeiten offen
Die Lehrausbildung dauert regulär 3,5 Jahre, kann aber durch Spezialmodule auf vier Jahre erweitert werden. Lehrlinge haben dabei die Chance, sich in zukunftsträchtigen Bereichen zu spezialisieren: Dazu zählen Gebäudetechnik, erneuerbare Energien (z. B. Photovoltaik), Smart Home oder Sicherheits- und Kommunikationstechnik. „Nach der Lehre stehen viele Entwicklungsmöglichkeiten offen. Mit der Befähigungsprüfung ist auch der Schritt in die Selbstständigkeit möglich – ein Qualifikationsniveau, das dem eines Bachelors gleichgestellt ist“, betont Wilke.
Neben Betriebsförderungen profitieren Lehrlinge auch von gezielter finanzieller Unterstützung. Auszubildende ab 18 Jahren erhalten eine höhere Entlohnung. Zusätzlich gibt es Zuschüsse für Weiterbildungen, Fachseminare und Auslandspraktika. Ein konkretes Beispiel: Die Elektroinnung Wien übernimmt gemeinsam mit dem Kuratorium für Elektrotechnik die gesamten Kosten für das Seminar „Arbeiten unter Spannung“ für Lehrlinge im 4. Lehrjahr.
Weitere Berufsgruppen folgen
Neben der Elektrotechnik werden weitere Berufsgruppen der Elektroinnung Wien vorgestellt. Damit soll das breite Spektrum – von der Kommunikationstechnik über die Veranstaltungs- bis hin zur Sicherheitsanlagentechnik – sichtbar gemacht werden. Gleichzeitig soll Jugendlichen, aber auch Quereinsteiger, Orientierung bei der Berufswahl gegeben werden.


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