Deutsche Telekom schafft Netto-0-Emissionen
Gegenüber 2017 hat der Mutterkonzern von Magenta, die Deutsche Telekom, konzernweit ihre Nettoemissionen um 94% gedrückt.
Als erster Konzern im DAX40 hat die Deutsche Telekom konzernweit im eigenen Betrieb die Klimaneutralität erreicht. Der Mutterkonzern von Magenta Telekom hat damit seine weltweit geplante Dekarbonisierung pünktlich umgesetzt. Das Unternehmen leistet so einen aktiven Beitrag, um den Klimawandel zu begrenzen.Die Klimaneutralität betrifft sowohl die Scope 1 als auch die Scope 2-Emissionen, also jene Emissionen welche direkt verursacht werden und welche durch den eingekauften Strom entstehen. Einer der zentralen Hebeln bei der Erreichung dieses Meilensteins sind langfristige Stromeinkaufsverträge mit Grünstromerzeugern, wie Wind- oder Solarparks. Das sorge bei den Betreibern wiederum für Preisstabilität und ermöglicht ihnen den Bau neuer Wind- und Solarparks. Batteriegroßspeicher dienen wiederum als Vorratsspeicher für Grünstrom, wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint.
Ein zweiter wichtiger Ansatzpunkt ist für die DT die Energieeffizienz. Intelligente Netzsteuerung und moderne Technik sparen mehrere Millionen Euro Energiekosten und senken merklich die CO2-Bilanz. Schließlich drückt der Konzern seine CO2-Emissionen durch fortlaufende Umstellung der Konzernflotte auf E-Mobilität, womit auch Betriebs- und Wartungskosten für den Fuhrpark reduziert werden. In Bürogebäuden senken flexible Flächennutzung, smarte Steuerung und modernisierte Heiztechnik Kosten und Emissionen.
Reduktion vor Neutralisation
Im Vergleich zu 2017 konnte die DT nach eigenen Angaben ihre weltweiten Emissionen um mehr als 94% reduzieren. Der verbleibende Anteil von knapp 6% wird laut Unternehmen über hochwertige CO2-Bindungsprojekte neutralisiert. Damit ist der Konzern bilanziell treibhausgasneutral. (Die zur Anwendung kommenden Bindungsprojekte entsprechen der Kategorie IV und V der anerkannten Oxford-Principles.)
Die Restemissionen sollen in Zukunft weiter schrumpfen. Denn die Erreichung der Klimaneutralität im eigenen Betrieb ist erst der Anfang: Bis 2030 strebt die Deutsche Telekom eine Emissionsreduktion von 55% über alle drei Scopes an. Das heißt beispielsweise von der Herstellung und Lieferung eines Routers über Lagerung und Vertrieb bis hin zur Nutzung bei Kunden. Bis 2040 soll die gesamte Wertschöpfungskette klimaneutral (Netto-Null) werden.
Kreislaufwirtschaft stärkt Klimaschutz und Resilienz
Um weiter Emissionen zu reduzieren, will der Konzern zukünftig noch stärker auf Kreislaufwirtschaft setzen. Ziel ist demnach, Ressourcen durch Recycling und ähnliche Maßnahmen effizient zu nutzen, um die Klimabilanz weiter zu verbessern.
Die Verbesserung der Klimabilanz des Konzerns geschah allerdings nicht auf Kosten der Substanz. Seit Einführung der ehrgeizigen Klimaziele bis zum pünktlichen Erreichen des aktuellen Meilensteins haben Börsen- und Markenwert der Deutschen Telekom stark zugelegt. Das zeigt: Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg sind keine Gegensätze. Klug umgesetzt stärken sie sich gegenseitig.


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