Mediashop ist insolvent
Der Teleshopping-Anbieter Mediashop mit Sitz in Neunkirchen hat einen Insolvenzantrag eingebracht. (© Mediashop GmbH)
Die Mediashop GmbH ist in Österreich vor allem als Vermarkter von Konsumgütern via Teleshopping u.a. von Elektrokleingeräten bekannt. Das Unternehmen mit Sitz in Neunkirchen betreibt allerdings auch drei eigene Shops in Wien, Wiener Neustadt und Leoben sowie einen Webshop. Nun hat Mediashop beim Landesgericht Wiener Neustadt einen Antrag auf ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eingebracht.Von der Insolvenz sind 162 Dienstnehmer betroffen. Laut KSV-Meldung betragen die Passiva des Unternehmens 46 Mio. Euro. Davon sollen Verbindlichkeiten in der Höhe von 14,6 Mio. Euro auf Kreditinstitute, 12 Mio. Euro auf Lieferantenforderungen, 11,6 Mio. Euro auf verbundene Unternehmen und 7,8 Mio. Euro auf sonstige Verbindlichkeiten entfallen. Im Falle des Scheiterns der Sanierung geht die Schuldnerin aufgrund der damit einhergehenden Schließungs- und Liquidationskosten von einer Erhöhung der Passiva auf gesamt EUR 51,5 Mio. aus.
Die MediaShop GmbH ist seit einer Reorganisation des Unternehmens ein Tochterunternehmen der Mediashop International Group GmbH mit Sitz in Lindau, Deutschland. Die Insolvenz wird vom Unternehmen auf Umsatzrückgänge infolge tiefgreifender Veränderungen im Konsumverhalten sowie einem hohen Wettbewerbsdruck zurückgeführt. Zudem hätte sich das Geschäft zu globalen Online-Plattformen hin verschoben.
Laut KSV-Meldung wird eine Fortführung und Sanierung des Unternehmens angestrebt. Dazu wird den Gläubigern eine Sanierungsplanquote von 20%, zahlbar innerhalb von zwei Jahren ab Annahme des Sanierungsplans, an. Hierbei handelt es sich um die gesetzliche Mindestquote. Daneben verhandelt die MediaShop GmbH laut KSV bereits mit potenziellen strategischen Investoren.
[Update; Samstag 28. Februar 2026, 10.00 Uhr] Stellungnahme Mediashop
Inzwischen haben wir eine Stellungnahme von Mediashop erhalten. Demnach führt das Unternehmen auf die veränderten Rahmenbedingungen im Fernabsatz zurück. „In den vergangenen Jahren sah sich die Mediashop GmbH mit tiefgreifenden Veränderungen im Konsumverhalten und einem zunehmend herausfordernden Marktumfeld konfrontiert. Die wachsende Dominanz internationaler Handelskonzerne, der hohe Wettbewerbsdruck sowie eine Verschiebung hin zu globalen Online-Plattformen belasteten das nationale Handelsumfeld stark“, erklärte eine Sprecherin von Mediashop gegenüber elektro.at.
Zur Frage nach den weiteren Plänen des Unternehmens erhielten wir folgende Auskunft von Mediashop: „Es ist das Hinzuziehen eines strategischen Investors geplant, um den Fortbetrieb und die Wettbewerbsfähigkeit am europäischen Markt langfristig abzusichern.

Die Lieferzeit meines bestellten Gerätes ist bereits 3-fach überschritten. 🥺
Sensationell war das Gespann Peppi Rössler und Horst Fuchs (leider schon verstorben). Das war Verkauf in Reinkultur. Das habe ich mir oft angesehen und dann selbst beim Verkauf mehr Energie und Freude entwickelt.
Auch wenn sie TV-Spots nerven, ich habe meinen Verkäufern immer empfohlen diese anzusehen, da sie ein gutes Beispiel für Verkauf sind und waren. Auch wenn die Spots nervtötend sind! 😁
Also muss man weiterhin furchtbare TV-Spots ertragen, wo überteuerter Ramsch mit nervtötender Stimmlage beworben wird.
„Weeeeeltneuheit!“ (auf welchen Planeten?)
„Maaaaaarkteinführung!“ (ja, 1985 in Hinterkackackstan)
„Nur gaaaaanz kurz erhäääätlich“ – wird 10 Jahre lang getönt …
Aber Garantie? Gewähr? Fremdworte! Wenn der Kram kaputtgeht, schert sich keiner darum …
Wäre interessant, ob Katharina Schneider nach ihrem Abgang und als Investorin aus 2 Minuten – 2 Millionen noch an eine Zukunft glaubt.
Ich würde meinen die muß sich eben jetzt auf die andere Seite der Theke stellen.