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Montag, 13. April 2026
Handset-Umsätze legten deutlich zu

Drei: Stabiles EBITDA trotz der schwierigen Bedingungen

Telekom | Dominik Schebach | 23.03.2026 | |  
Der herausfordernde Markt im Vorjahr hat bei Drei Spuren in der Bilanz hinterlassen. Der Umsatz des Betreibers sank im Jahr 2025 auf 923 Mio. Euro (-4%). Das EBITDA blieb allerdings mit 345 Mio. Euro stabil.

Der österreichische Telekommunikationsmarkt war 2025 für alle Anbieter ein anspruchsvolles Umfeld – mit intensivem Wettbewerbsdruck, einem insgesamt rückläufigen Marktvolumen bei Neuverträgen und großer Zurückhaltung der Konsumenten bei ihren Ausgaben. Drei hat in dieser herausfordernden Marktsituation seine Basis mit rund 4 Millionen Nutzer im Netz weiterhin stabil gehalten. Der Datenverbrauch im Netz von Drei kletterte im vergangenen Jahr um rund 15% auf rund 1,95 Milliarden Gigabyte. Der Personalstand ist zu Jahresende unverändert bei rund 1.600 Beschäftigten gelegen.

Als Erfolg verzeichnete der Betreiber das Weihnachtsgeschäft: Dies sei vor allem Vergleich zum Gesamtmarkt gut verlaufen. Wesentlicher Treiber war vor allem die „Handyfreiheit“, die weiterhin auf starke Nachfrage stößt. Als erster Anbieter am Markt ermöglicht Drei damit den Kauf hochwertiger Smartphones zu reduzierten Monatskosten, indem Kunden nur die Differenz zwischen Neupreis und späterem Wiederverkaufswert bezahlen. Der Handyabsatz bei Drei stieg dadurch spürbar an, die Handset-Umsätze legten um 4% zu. Auch das neue Internetangebot mit integriertem Monitoring zur perfekten Router-Positionierung und Erkennung von Verbindungsproblemen („Boost!“) wird laut Drei von Kunden gut angenommen.

Bei den Bestandstarifen hat Drei anders als andere Anbieter im vergangenen Jahr auf eine Anpassung an die Inflation verzichtet. Das hat den Umsatz belastet. Der Gesamtumsatz ging um 4% auf 923 Mio. Euro zurück. Auf den Erlösrückgang hat Drei mit einem konsequenten Kostenmanagement und Investitionen in energiesparende Technologien gezielt reagiert. Gleichzeitig hat der Betreiber weiter investiert: Auch 2025 flossen rund 200 Mio. Euro in den weiteren Ausbau des ersten rein auf 5G basierenden Mobilfunknetzes Österreichs. Die Betriebskosten sanken um 9%, wodurch das EBITDA stabil blieb.

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