Start des 5. Österreichischen Photovoltaik-Innovationsawards
Hubert Fechner, Obmann der TPPV, gab beim PV-Kongress 2026 den Startschuss für den 5. Österreichischen Photovoltaik-Innovationsaward. (© Michael Hedl objektiv.gesehen)
Mit dem 5. Österreichischen Photovoltaik-Innovationsaward sucht die österreichische Technologieplattform für Photovoltaik (TPPV) auch in diesem Jahr nach innovativen und zukunftsweisenden Projekten und Projektideen. Diese sollen die Nutzungsvielfalt und Einsatzfähigkeit der Photovoltaik-Integration aufzeigen - auch abseits der klassischen Gebäudeintegration.Der 5. Österreichische Photovoltaik-Innovationsaward wurde offiziell gestartet. Erneut liegt der Schwerpunkt auf der Auszeichnung für herausragende Projekte, die Photovoltaik besonders innovativ, systemdienlich oder integrativ einsetzen. Ein Ziel des Awards ist es, die Verbindung von gestalterischen Lösungen mit energetischer Optimierung im Baubereich einem breiten Publikum zugänglich zu machen und neue Impulse für die Photovoltaik-Integration in unterschiedlichsten Sektoren – wie Bauwerke, Infrastruktur oder Landwirtschaft – zu setzen. „Innovative Photovoltaik-Lösungen sind ein zentraler Schlüssel für das Energiesystem der Zukunft – PV-Integration schafft, neben der ökologischen Stromproduktion, einen zusätzlichen Mehrwert. Der Photovoltaik-Innovationsaward hat bereits in den vergangenen Jahren eindrucksvoll demonstriert, welche Potenziale in der heimischen Branche stecken“, so Hubert Fechner, Obmann der TPPV.
Österreich als Innovationsstandort
Der Award fokussiert sich auf die gesamte Wertschöpfungskette der Photovoltaik und somit die Bedeutung des Innovationsstandortes Österreich unterstreichen. Insbesondere in Verbindung mit Stromspeichern, der Digitalisierung und neuen Geschäftsmodellen entstehen kontinuierlich Lösungen, die das Energiesystem flexibler, effizienter und resilienter machen. „Mit dem Award wollen wir die Innovationskraft österreichischer Akteur*innen hervorheben und zeigen, wie die heimische Energiezukunft wirklich aussehen kann“, betont Fechner.
Teilnahmebedingungen und Gewinnchancen
Auch in diesem Jahr erfolgt die Bewertung der eingereichten Projekte durch eine unabhängige Experten-Jury mit Vertretern aus dem DACH-Raum. Mit dabei sind Francesco Frontini (Swiss BIPV Competence Center) und Karl Viridén (Viridén + Partner AG). Neben ihrer Expertise bringen sie auch Erfahrung in der Bewertung mit, da sie bereits in der Jury früherer Photovoltaik-Innovationsawards vertreten waren. Der Bundesverband Photovoltaic Austria ist auch diesmal wieder Partner des Awards.
Die Preisträger erhalten Prämien in der Höhe von 5.000 Euro (1. Platz), 3.000 Euro (2. Platz) und 2.000 Euro (3. Platz). Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Studenten haben bis zum 15. September 2026 die Möglichkeit, ihre Projekte einzureichen. Diese werden insbesondere anhand der folgenden Kategorien bewertet: energetisches Gesamtkonzept, architektonische Qualität, Umweltverträglichkeit, Kosteneffizienz, Kommunikation und ihrem Österreich-Bezug.
Die Bekanntgabe der Gewinner des Awards erfolgt im November 2026 im Zuge der Österreichischen Fachtagung für PV & Stromspeicherung in Villach.


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