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Mittwoch, 15. Juli 2026
Konzessionsnehmer in engerer Auswahl

ASFINAG Vergabeverfahren für E-Ladeinfrastruktur läuft

Valerie Hagmann | 02.04.2026 | |  
Der Ausbau von E-Ladeinfrastruktur ist ein essentieller Schub für emissionsfreie Mobilität in Österreich. Der Ausbau von E-Ladeinfrastruktur ist ein essentieller Schub für emissionsfreie Mobilität in Österreich. (© Salzburg AG) Die erste Phase der Vergabe ist erfolgreich abgeschlossen. Aus der großen Anzahl an EU-weiten Bewerbern hat die ASFINAG die fünf bestgeeigneten Interessenten ausgewählt, nun liegt der Ball für das beste Angebot bei ihnen. Das Projekt ist maßgeblich fördernd für emissionsfreie Mobilität in Österreich.

Der Antwort auf die Frage, wer die künftig österreichweit E-Ladeinfrastrukur für ihre Rastplätze errichten wird, ist die ASFINAG einen Schritt näher. In der ersten Stufe des Vergabeverfahrens, die nun abgeschlossen ist, wurden aus EU-weiten Bewerbungen anhand von technischen Kriterien fünf Kandidaten ausgesucht. Einer von ihnen wird den Auftrag erhalten, bis spätestens 2030 alle rund 60 ASFINAG-Rastplätze mit Ladestationen auszustatten.

„Die Förderung der emissionsfreien Mobilität ist ein Eckpfeiler unserer Konzernstrategie. Wir möchten unseren Kundinnen und Kunden ein modernes hochrangiges Netz mit einem zeitgemäßen Angebot an E-Lademöglichkeiten bieten. Mit der Vergabe an einen Konzessionär setzen wir auf diesem Weg einen weiteren entscheidenden Schritt als nachhaltiger Mobilitätspartner und leisten einen wichtigen Beitrag zur Konjunkturbelebung“, sagen die ASFINAG-Vorstände Hartwig Hufnagl und Herbert Kasser.

Die in Frage kommenden Konzessionäre werden zur Legung eines Angebots für den Betrieb von E-Ladestationen für Pkw und Lkw auf Rastplätzen für die nächsten 20 Jahre eingeladen. Parallel dazu errichtet die ASFINAG bereits die notwendigen Stromanschlüsse, damit die ersten Ladestationen im Jahr 2027 in Betrieb gehen können.

Die technischen Anforderungen an die Ladeinfrastruktur sind mindestens acht Schnell-Ladestationen für Pkw pro Standort, auch für Fahrzeuge mit Anhänger, und Schnell-Lader für Lkw mit auch mindestens einer Vorrichtung für Megawatt-Charging (MCS). Weiters sind Langsam-Ladestationen für Übernachtladen („overnight-charging”) von Lkw vorzusehen. Thema sind weiters Photovoltaik-Anlagen, Beleuchtung, Barrierefreiheit sowie ein zeitgemäßes Bezahlsystem.

Aus heutiger Sicht dürfte die Vergabe der Konzession mit Ende 2026 beziehungsweise Anfang 2027 spruchreif sein. Die ersten Standorte könnten dann im Laufe des Jahres 2027 bereits in Betrieb gehen.

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