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Montag, 11. Mai 2026
Bis im Mai 2028

A1 beginnt den Abschied vom 2G

Telekom | Dominik Schebach | 05.05.2026 | | 3  
Nach mehr als 30 Jahren kommt der Abschied von 2G. Nach mehr als 30 Jahren kommt der Abschied von 2G. (© A1) Nach mehr als 30 Jahren kommt das Ende von 2G. Wie A1 heute mitgeteilt hat, will sich der Netzbetreiber bis Mai 2028 von diesem Mobilfunkstandard verabschieden. Abgesehen von alten Smartphones und Handys sind von diesem Schritt vor allem M2M-Anwendungen betroffen.

A1 modernisiert das Netz kontinuierlich, weswegen auch überkommene Mobilfunkstandards an ihr Lebensende kommen. Die Abschaltung von 2G begründet A1 als einen technologisch notwendigen Schritt, um Sicherheit, Netzqualität und Energieeffizienz langfristig zu gewährleisten und gleichzeitig Raum für moderne Mobilfunktechnologien zu schaffen.

Der 2G-Standard stammt aus den frühen 1990er-Jahren und kann heutigen Anforderungen an Leistungsfähigkeit und künftigen Sicherheitsanforderungen nicht mehr gerecht werden. Die Abschaltung ist deswegen Teil einer umfassenden Modernisierungsoffensive im A1 Netz wie A1 Österreich CEO Jiří Dvorjančanský betont: „Mit 2G hat die Revolution des mobilen Internets begonnen. Dass wir heute hochauflösende Videos am Smartphone ansehen oder von unterwegs an Video-Konferenzen teilnehmen können, ist ohne die Pionierarbeit dieser Technologie undenkbar. Heute spielt 2G nur noch eine sehr untergeordnete Rolle und macht nun Platz für neue, leistungsfähigere Standards. Mit der laufenden Weiterentwicklung des Netzes stellt A1 sicher, auch künftig stabile, sichere und leistungsfähige mobile Kommunikation anbieten zu können.“

A1 folgt damit dem internationalen Trend und mit entsprechender Vorlaufzeit. Zahlreiche Mobilfunkanbieter in Europa haben 2G bereits abgeschaltet oder entsprechende Maßnahmen angekündigt. Ab sofort informiert A1 betroffene Kundinnen und Kunden über die Infoseite www.A1.net/2G und begleitet sie aktiv beim Umstieg auf zeitgemäße Technologien. Ziel ist ein möglichst reibungsloser Übergang ohne Einschränkungen im Alltag der Nutzerinnen und Nutzer.

Wo steckt 2G drin?

Der 2G-Standard wird heute vor allem von Machine-to-Machine/IoT Geräten genutzt, die kleine Datenmengen mit dem Netz austauschen und Telemetrie-Daten, Füllstände aber auch Steuerungsbefehle senden und empfangen. Diese Geräte können in Maschinen, Gebäuden oder Fahrzeugen verbaut sein.

Auch Tastenhandys oder veraltete Smartphones können noch in wenigen Fällen nur 2G für Sprachtelefonie nutzen. Kundinnen und Kunden können dies auf der Website des Herstellers und teilweise in den Geräteeinstellungen selbst prüfen.

Eine wichtige Rolle spielt auch die SIM-Karte: Physische SIM-Karten müssen LTE fähig sein, um moderne Mobilfunkdienste zu nutzen. Veraltete SIM Karten können kostenlos über das A1 Service-Team, in jedem A1 Shop oder online ausgetauscht werden. Details dazu finden sich auf den Internetseiten der jeweiligen Mobilfunkmarken.
Betroffene Business-Kunden werden laut A1 von ihren Kundenbetreuern aktiv über notwendige Maßnahmen informiert und beim Umstieg individuell unterstützt.

 

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Kommentare (3)

  1. „Aufzugnotruf in Gefahr“ – darauf haben wir es von Telegärtner Elektronik bereits seit langem in Deutschland hingewiesen, wo im Sommer 2028 die Deutsche Telekom und Vodafone ihre Mobilfunknetze abschalten werden. Nun bleibt für Österreich deutlich weniger Vorlauf und Aufzugnotrufsysteme, die auf 2G-Mobilfunktechnik basieren, müssen modernisiert werden.

    💡 Unser Rat: Jetzt auf zukunftssichere 4G/VoLTE-Lösungen umstellen, bevor das Netz dunkel wird.

    Weitere Infos und technische Lösungen unter: https://www.telegaertner-elektronik.de/de/backstein

  2. Ich finde irgendjemand sollte die Mobilfunkanbieter verklagen, falls mal was passiert zb Einsturz eines Gebäudes, hätte man mit 2 G bessere Überlebenschancen, als mit 5G gefunden zu werden!

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  3. Da kommt noch (vom Kunden ungeahnter) Austauschbedarf daher – so technisch überhaupt möglich.
    Vom seniorengerechten Barrentelefon bis zum auf 2G-Sprachtelefonie zurückgestellten High-End-Smartfon, das mit VoLTE nicht störungsfrei klarkommt.
    Von Maschinensteuerungen, Festnetzersatz über Alarmsysteme bis zum E-Call von KFZ.

    Bin schon gespannt, wie man schlecht versorgte Randgebiete großräumig mit Alternativen Techniken versorgen will. Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, ist man bislang froh, wenigstens 2G für Notfälle und Telefonate zur Verfügung (gehabt) zu haben. Gerade beim (Berg-)Wandern merkt man, wie flächenmäßig groß diese dünnbesiedelten Bereiche sind, die sich dann aber kaum in Aussagen wie „versorgte Bevölkerung“ auswirken.

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