Besuchen Sie uns auf LinkedIn
Mittwoch, 22. Juli 2026
Hot!97% der österreichischen Bevölkerung mit 5G versorgt

FMK: Investitionen trotz Umsatzrückgang stabil

Telekom | Dominik Schebach | 08.06.2026 | |  
Anlässlich der Jahrespressekonferenz des Forum Mobilkommunikation, die Interessenvertretung der österreichischen Mobilfunkindustrie, berichteten Volker Libovsky, Präsident des FMK und CTIO von Magenta Telekom und Margit Kropik, Geschäftsführerin des FMK, über das vergangene Jahr 2025. Anlässlich der Jahrespressekonferenz des Forum Mobilkommunikation, die Interessenvertretung der österreichischen Mobilfunkindustrie, berichteten Volker Libovsky, Präsident des FMK und CTIO von Magenta Telekom und Margit Kropik, Geschäftsführerin des FMK, über das vergangene Jahr 2025. (© FMK) Anlässlich der Jahrespressekonferenz des Forum Mobilkommunikation berichteten Volker Libovsky, Präsident des FMK und CTIO von Magenta Telekom und Margit Kropik, Geschäftsführerin des FMK, über das vergangene Jahr 2025. Demnach musste die Branche einen Umsatzrückgang verzeichnen, die Investitionen blieben allerdings stabil. Österreichs Mobilfunkkunden zeigen sich derweil mit der Qualität der Netzte sehr zufrieden.

Ende des vergangenen Jahres waren 14,66 SIM-Karten in Smartphones, Handys und Cubes im Umlauf. Der weitere Anstieg der SIM-Karten seitdem ist vor allem auf die zunehmende Verbreitung von Firmen- und Zweithandys sowie auf zusätzliche Geräte mit Prepaid-Karten zurückzuführen. Während die „klassische“ Telefonie via GSM, LTE und 5G weiter auf 20,2 Mrd. Minuten sank auch wegen des Trends zur Video-Telefonie via Messenger-Diensten, wuchs der Datenhunger der Österreicher ungebremst. 2025 wurden mehr als 6 Mrd. GB über Österreichs Mobilfunknetze übertragen.

Gleichzeitig wirkte der Mobilfunk auch als Inflationsbremse: Der Gesamtumsatz der Branche sank auf 3,53 Mrd. Euro – nach 3,75 Mrd im Jahr 2024. Die Investitionen legten dagegen von 881 Mio. Euro im Jahr 2024 auf 902 Mio. Euro zu. Die technische Abdeckung mit 5G beträgt etwa 97 % der Bevölkerung.

Damit ergebe sich ein gemischtes Bild bezüglich der Situation der Branche, so Libovsky: „Das Datenvolumen wächst jedes Jahr um rund 10%. Ohne 5G könnten wir dieses Datenvolumen nicht abbilden. Deswegen wird der Ausbau auch entsprechend weitergehend. Das Commitment der Netzbetreiber zum weiteren Ausbau der Mobilfunknetze ist ungebrochen. Es wird allerdings zunehmend schwieriger, diese Investitionen auch darzustellen.“

Zufriedene Österreicher

Gleichzeitig zeigen sich die Österreicher mit der Mobilfunkversorgung sowie den Tarifen recht zufrieden. Laut dem jährlich erhobenen Mobilfunk Barometer sind 88% der Österreicher mit der Qualität der heimischen Mobilfunknetze sehr bzw. eher zufrieden. Auch die Mobilfunktarife werden insgesamt mit „Gut“ bewertet.

Die Digitalisierung ist längst im Alltag angekommen. Drei von vier Österreicher verfügen über einen mobilen Internetanschluss und im Schnitt benutzt jeder Österreicher 5,5 internetfähige Geräte. Außerdem streamt und shoppt etwa jeder zweite Österreicher digital und erledigt auch die Amtswege digital. Den Auswirkungen der Digitalisierung stehen die Österreicher allerdings zwiespältig gegenüber. So wird im Bereich Forschung, Industrie, Verwaltung und Gesundheitswesen die Digitalisierung positiv; im Arbeitsmarkt ambivalent; bei Gesellschaft, Datenschutz und Privatsphäre eher negativ bewertet.

Erfahrungen mit KI

Erstmals abgefragt wurden die Einschätzungen und Erfahrungen der Österreicher zum Thema KI. Bereits zwei Drittel der Befragten haben demnach KI-basierte Anwendungen genutzt, die Texte, Antworten oder andere Inhalte generieren. Mehr als drei Viertel der KI-Nutzer greifen dafür auf ihr Smartphone zurück. Die Anwendungen werden nicht nur zum Ausprobieren genutzt: Die Mehrheit setzt KI auch zur Informationsbeschaffung oder für Erklärungen komplexer Zusammenhänge ein.

Dies birgt auch gewisse Gefahren, denn nur acht Prozent der Nutzer geben an, die Richtigkeit der Ergebnisse immer zu überprüfen, immerhin weitere 42% geben an, die Ergebnisse mit Vorsicht zu betrachten und meistens zu überprüfen. Doch eben so viele (49%) halten die Ergebnisse meist für richtig und überprüfen sie nur selten.

Gefahren im Netz

Das Mobilfunkbarometer zeigt zudem, dass digitale Risiken weiterhin präsent sind. Zwei von zehn Österreichern wurden bereits Opfer eines Betrugs im Internet. Gleichzeitig berichtet jedoch rund die Hälfte der Bevölkerung, bisher keine negativen Erfahrungen im digitalen Raum gemacht zu haben.

Diesen Beitrag teilen

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

This site is protected by reCAPTCHA and the Google Privacy Policy and Terms of Service apply.

An einen Freund senden