Christian Bräuer bedauert Aus der Geräte-Retter-Prämie
Bundesinnungsmeister Christian Bräuer bedauert das Aus der Geräte-Retter-Prämie.
Vergangene Woche wurde bekannt, dass die Geräte-Retter-Prämie mit Ende 2026 eingestellt wird. Künftig stellt der Bund keine Budgetmittel mehr für das Reparaturförderprogramm bereit. Bundesinnungsmeister Christian Bräuer kritisiert die Entscheidung und bezeichnet das Aus der beliebten Aktion als „bitteren Beigeschmack“ der Budgetsanierung.„Wir bedauern das Ende dieser sehr erfolgreichen Aktion“, sagt Christian Bräuer und fügt hinzu: „Der Reparaturbonus und die Geräte-Retter-Prämie waren Beispiele dafür, wie Kreislaufwirtschaft mit intelligent gesetzten Anreizen in der Realität gelebt werden kann. Davon haben die Verbraucher:innen, unsere Reparaturfachbetriebe, letztlich aber vor allem die Umwelt profitiert, weil damit Abfälle vermieden, Energie gespart und Ressourcen geschont wurden.“
WK-Projektkoordinator Martin Karall, Berufsgruppensprecher der Wiener Kommunikationstechniker:innen ergänzt: „Der Reparaturbonus und die Geräte-Retter-Prämie haben vielen Menschen bewusst gemacht hat, dass sich das Reparieren defekter Geräte oftmals auszahlt und Kosten spart. Durch den Austausch eines kleinen und günstigen Bauteils lässt sich meist die Lebensdauer von Elektro- und Elektronikgeräten um viele Jahre verlängern.“
Öffentliches Bewusstsein stärken
Das Auslaufen der beliebten Aktion sei ein bitterer Beigeschmack der Budgetsanierung. Jetzt gelte es, noch bis Jahresende möglichst vielen Konsumenten Reparaturen zu ermöglichen, um so das Thema Wiederverwertung stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern: „Hoffentlich wirkt der Anstoß, Elektrogeräte zu reparieren statt zu entsorgen, nachhaltig auch über das Ende der Förderaktion hinaus“, so Bräuer und Karall abschließend.

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