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Mittwoch, 15. Juli 2026
2,5 Millionen Euro Invest in Österreich

Hartlauer eröffnete moderne Hörgeräte-Fertigung in Graz

Hintergrund | Stefanie Bruckbauer | 24.06.2026 | | 5  Unternehmen
Robert F. Hartlauer. (Foto: Robert Maybach, Hartlauer) Robert F. Hartlauer. (Foto: Robert Maybach, Hartlauer) Hartlauer eröffnete in Graz eine der modernsten Hörgeräte-Fertigungen Europas und setzt damit ein starkes Zeichen für Innovation und den Wirtschaftsstandort Österreich. In der neuen Produktion werden auf 1.500 Quadratmetern mit modernster 3D-Druck-Technologie individuelle Hörlösungen gefertigt. Das Investment betrug 2,5 Millionen Euro.

Das 1971 gegründete Familienunternehmen Hartlauer, bekannt für sein „100%iges Service“, unterstreicht mit dieser strategischen Investition seine führende Position in der Hörakustik. Am neuen Grazer Standort werden ab sofort maßgefertigte Otoplastiken, Im-Ohr-Hörgeräte und individueller Gehörschutz für die über 256 Hartlauer Hörstudios in ganz Österreich produziert.

„Diese Eröffnung ist mehr als nur die Inbetriebnahme eines neuen Gebäudes. Sie ist ein klares Bekenntnis zum Standort Österreich und zur heimischen Wertschöpfung“, betonte Robert F. Hartlauer, Inhaber und Geschäftsführer von Hartlauer, in seiner Eröffnungsrede. „Wir investieren bewusst in österreichisches Know-how und modernste Technologie, um unseren Kunden auch in Zukunft die bestmögliche und individuellste Hörversorgung garantieren zu können. Die 2,5 Millionen Euro sind eine Investition in Präzision, Qualität und vor allem in die Menschen, die hier arbeiten.“

Robert F. Hartlauer mit der Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr. (Foto: Harald Dostal, Hartlauer)

Am neuen Standort werden 50 Mitarbeiter beschäftigt. Mit einer Kapazität von bis zu 170.000 Einheiten pro Jahr ist das Labor bestens für die steigende Nachfrage aufgrund des demografischen Wandels gerüstet. Auch wird Hartlauer in der Lage sein für andere Hörakustik-Unternehmen Hörsysteme zu fertigen.

Technologischer Vorsprung durch 3D-Druck und Effizienz

„Über 800.000 Euro wurden allein in die hocheffizienten Arbeitsplätze investiert, die auf modernster 3D-Scan- und Drucktechnologie basieren“, sagt Hartlauer, laut dem es diese Innovation ermögliche, „passgenaue Hörlösungen mit höchster Präzision und in kürzester Zeit zu fertigen“.

An der Eröffnung nahmen auch der steirische Landtagsabgeordnete Günter Wagner in Vertretung von Landeshauptmann Mario Kunasek und die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr teil, die die Bedeutung der Investition für die Region hervorhoben. Landtagsabgeordneter Günter Wagner zeigte sich bei einem Rundgang durch die Fertigung beeindruckt: „Investitionen in die Zukunft, wie jene von Hartlauer, sind ein Motor für die steirische Wirtschaft und ein wichtiges Signal in herausfordernden Zeiten. Hier werden nicht nur hochwertige Produkte erzeugt, sondern auch zukunftssichere Arbeitsplätze geschaffen. Es erfüllt mich mit Stolz, solch innovative Unternehmen in unserem Bundesland zu haben.“

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Kommentare (5)

  1. Ich möchte mit 39 trotz abgeschlossenem Masterstudiums eine Lehre im 2. Bildungsweg als Hörakustiker machen. Ich suche seit 2026 nach einer Stelle. Bei Hartlauer habe ich leider nicht geschafft….
    Ich dachte man habe so einen Fachkräftemangel. Schade, mich würde der Beruf extrem interessieren nachdem ich die Medienbranche verlassen möchte bzw. nur noch nebenberuflich machen will.

  2. Schön, dass sich trotz der Österreichischen Unternehmerfeindlichkeit noch jemand traut in Österreich zu investieren. Babler und die Grünen werden leider bald auch die letzten Mutigen vertreiben……

    1. Wusste gar nicht das die ÖVP nicht in der Regierung dabei ist?
      Und wo sind die Schreier die gegen die Grazer BMerin immer wieder herziehen?
      Aber das sollte hier nicht zu einer Politdiskusion verkommen!

      3

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