Deutsches Wirtschaftsministerium gibt Zustimmung für MediaMarkt-Übernahme
JD.com ist seinem Ziel einen Schritt nähergekommen. Wie deutsche Medien berichten, hat das deutsche Bundeswirtschaftsministerium die Übernahme von Europas größtem Elektronik-Händler unter Auflagen gebilligt. Ausstehend für die endgültige Übernahme ist allerdings noch das Placet der Wettbewerbshüter der EU.Die nun erteilte „außenwirtschaftliche Freigabe“ hat untersucht, ob die Übernahme die öffentliche Ordnung oder Sicherheit der Bundesrepublik beeinträchtigt. Diese Frage hat das deutsche Bundeswirtschaftsministerium nun geklärt, allerdings gibt es für JD.com nicht einen vollkommenen Freifahrtschein. Vielmehr muss das Unternehmen einige Auflagen akzetieren. Zu den Auflagen gehört u.a., dass die personenbezogenen Daten der Kunden in Deutschland bleiben. Außerdem behält sich die Bundesregierung die Möglichkeit vor, die Genehmigung im Falle von Verstößen zu widerrufen. Dazu räumen sich die Behörden starke Kontrollrechte ein.
Noch ausständig
Noch ausständig ist das Ergebnis zum Wettbewerbsverfahren der EU. Sie prüft u.a., ob chinesische Subventionen für JD.com ein höheres Gebot für die MediaMarkt-Mutter Ceconomy ermöglicht und so den Prozess verzerrt haben. Die EU-Kommission hat bis zum 2. Oktober 2026 Zeit, dazu eine Entscheidung zu treffen.
