AIT: Skalierungs-Ready
AIT Entwicklungs-Ingenieur Philipp Mayer-Ullmann (l.) sowie Christoph Mayr, Business Manager AIT (Bild r.), mit der Demoversion einer neuartigen Brennstoffzelle mit RuO2-Anode.
Dieses Jahr war das Austrian Institut for Technology (AIT) unter den Spezialisten für Speicher und Energiemanagement in der Halle B3 zu finden. Das Forschungsinstitut präsentierte in München wieder seine Entwicklungshighlights zur Energiewende.Passend zur Platzierung auf der Messe hatte das Team des AIT seinen Schwerpunkt gesetzt, wie Christoph Mayr, Business Manager AIT (Bild r.), gegenüber elektro.at erklärte: „Hier auf der Messe sprechen wir mit den Besuchern auf dem Stand vor allem über die Integration von Batteriespeichern in Netze. Außerdem zeigen wir mit Medusa einen von uns entwickelten Ansatz für MW-Charging vom Mittelspannungsnetz für LKW und Busse. Die Überlegung dahinter: Durch das oftmalige Umspannen steigen auch die Verluste. Unser Ziel ist die Entwicklung eines skalierbaren Megawatt-Ladesystems im Mittelspannungsbereich (20 kV), das neue Maßstäbe in Sachen Effizienz, Kompaktheit und Systemintegration setzt.“
Für dieses Projekt sucht das Institut derzeit Partner für die weitere Skalierung des Ansatzes – und hat sich dazu auch auf der Messe nach potenziellen Kooperationspartnern umgesehen. Daneben präsentierte das AIT in München seine Forschungs-, Prüf- und Beratungsdienstleistungen rund um die Batterien und Ladeinfrastruktur.
Außerdem zeigte das AIT auf der Intersolar die Demoversion einer neuartigen Brennstoffzelle – für die Erzeugung bzw. Verstromung von Wasserstoff. Bei diesem Projekt fokussierten sich die Forscher auf die Entwicklung einer stabilen Anode auf der Basis von RuO2 anstelle von teurem Platin auf einem Titan-Raster. Diese Anode sei laut Entwicklungs-Ingenieur Philipp Mayer-Ullmann (Bild l.) nun „ready“ für die weitere Skalierung.


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