Versorgungssicherheit in Österreich gewährleistet
Die aktuelle Hitzewelle sorgt für Ausnahmezustände in ganz Europa. Nach einer aktuellen Mitteilung des Ministeriums besteht derzeit aber keine Gefahr für Österreichs Energieversorgung,Die zuständigen Stellen beobachten die Entwicklung laufend und stehen in engem Austausch mit der Austrian Power Grid (APG), den Übertragungsnetzbetreibern sowie den europäischen Partnern. Nach aktueller Einschätzung werden in Österreich keine Lastdeckungsprobleme erwartet, wie Energiestaatssekretärin Elisabeth Zehetner betont.
Die anhaltende Hitzewelle belastet derzeit die Stromsysteme in weiten Teilen Europas. Einzelne Nachbarstaaten haben deshalb Maßnahmen zur Stabilisierung ihrer Stromversorgung gesetzt.
Auch in Österreich führt die niedrige Wasserführung derzeit zu einer geringeren Erzeugung aus Laufwasserkraftwerken als im saisonalen Durchschnitt. Die geringere Laufwasserkrafterzeugung wird jedoch durch andere Erzeugungsquellen ausgeglichen. Die Stromversorgung in Österreich basiert derzeit auf einem breiten Mix unterschiedlicher Erzeugungsquellen. Tagsüber leisten insbesondere Photovoltaikanlagen einen wesentlichen Beitrag zur Stromversorgung, in den Abendstunden übernehmen Pumpspeicherkraftwerke die Lastdeckung. Der europäische Stromverbund trägt zusätzlich zur Stabilität des Gesamtsystems bei.
Das Bundesministerium verfolgt die weitere Entwicklung gemeinsam mit den zuständigen Stellen laufend. Sollte sich die Lage wesentlich ändern, werden allfällige Maßnahmen in enger Abstimmung mit den zuständigen Netzbetreibern und den europäischen Partnern auf Basis bestehender Pläne gesetzt.


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