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Sonntag, 13. September 2026
„Logischer Schritt"

PV Austria wird zu PV&B Austria

Photovoltaik Energiezukunft | Julia Jamy | 07.08.2026 | |  
Der Verband entwickelt sich kontinuierlich weiter – und das soll künftig auch nach außen sichtbar sein. Der Verband entwickelt sich kontinuierlich weiter – und das soll künftig auch nach außen sichtbar sein. (© PV&B Austria) Seit 2010 setzt sich PV Austria für den Ausbau der Stromspeicherung und das Zusammenspiel von Photovoltaik und Speicher ein. Dieser Entwicklung trägt die Interessenvertretung nun auch nach außen Rechnung: Zum 30-jährigen Bestehen firmiert der bisherige Bundesverband Photovoltaic Austria ab sofort unter dem Namen Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria (PV&B Austria).

Der Bundesverband vereint mehr als über 470 Mitglieder und hat sich als zentrale Anlaufstelle sowie wichtigste Interessenvertretung für Photovoltaik und Batteriespeicher in Österreich etabliert. „Das Zusammenspiel von PV und Batterie ist die Zukunft der Energieversorgung. Mit dem neuen Namen Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria (PV&B Austria) fügen wir nicht einfach ein paar Buchstaben hinzu. Wir geben unserer Arbeit im Batteriespeicherbereich die Gewichtung, die es für den zukünftigen Ausbau der Erneuerbaren braucht“, erklärt Herbert Paierl, Vorstandsvorsitzender von PV&B Austria.

Der Name wächst mit

Stromspeicherung zählt seit vielen Jahren zu den zentralen Themen des Verbands. Bereits 2010 veranstaltete PV&B Austria mit „Sonnenstrom auf Vorrat“ die erste Speichertagung und setzte damit früh ein Zeichen für die Bedeutung der Speichertechnologie. Wegweisend waren auch die Aussagen des damaligen Verbandspräsidenten Hans Kronberger, der Photovoltaik und Stromspeicherung als „eineiige Zwillinge“ bezeichnete – untrennbar miteinander verbunden. 2016 fand diese enge Verbindung schließlich auch im Verbandslogo ihren Ausdruck. Mit der jüngsten Erweiterung des Vorstands um die Speicherexperten Raphaela Hein und Herbert Ruppitsch unterstreicht der Verband diesen Kurs einmal mehr. Nun folgt der nächste konsequente Schritt: Der Name wächst mit.

Der Namenswechsel wird auch durch eine aktuelle interne Erhebung untermauert. Demnach nennen rund zwei Drittel der Befragten die ausständige Speicheroffensive als zentralen Auftrag an die Politik. Knapp 75 Prozent der Befragten sehen zudem Speicher als einen der wichtigsten Arbeitsbereiche in der zukünftigen Verbandsarbeit. „Wir können PV und Batteriespeicher nicht getrennt voneinander behandeln, weder in der Branche noch was die rechtlichen Rahmenbedingungen anbelangt. Das wissen auch unsere Mitglieder. Als Verband gehen wir diesen Weg bereits seit über fünfzehn Jahren. Für uns war es daher ein logischer Schritt, unsere Arbeit im Bereich Stromspeicherung auch im Verbandsnamen hervorzuheben“, so Vera Immitzer, Geschäftsführerin von PV&B Austria.

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