Besuchen Sie uns auf LinkedIn
Sonntag, 13. September 2026
„Regulatorische Signale fehlen“

1HJ/2026: Magenta erhöht Investitionen trotz leichten Umsatzrückgangs

Telekom | Dominik Schebach | 11.08.2026 | |  
Einen leichten Umsatzrückgang musste Magenta Telekom im ersten Halbjahr 2026 hinnehmen. Die Investitionen in die digitale Infrastruktur wurden allerdings nicht zurückgenommen. Einen leichten Umsatzrückgang musste Magenta Telekom im ersten Halbjahr 2026 hinnehmen. Die Investitionen in die digitale Infrastruktur wurden allerdings nicht zurückgenommen. Der anhaltende Druck auf den Digitalstandort Österreich spiegelt sich auch im Halbjahresergebnis von Magenta Telekom wider. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres verzeichnete das Unternehmen einen leichten Rückgang des operativen Geschäfts. Ein Plus gab es allerdings bei den Investitionen in die digitale Infrastruktur – auch um Österreich für das KI-Zeitalter fit zu machen.

So erwirtschaftete Magenta im 1.HJ/2026 ein EBITDA AL von 274 Mio. Euro (-2,9 %) bei einem Umsatz von 726 Mio. Euro (-1,5 %). Während das Internetgeschäft mit einem Minus von 2 % weiter unter Druck ist, bleibt der Mobilfunkbereich mit einem leichten Plus von 1,1 % stabil. In diesem Zusammenhang verweist Magenta besonders auf seine laufenden Investitionen in die digitale Infrastruktur, welche u.a. eine zentrale Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz künstlicher Intelligenz seien. Im ersten Halbjahr hat der Betreiber 137 Mio. Euro (+1,2%) in den weiteren Ausbau von 5G, Glasfaser sowie die Modernisierung der bestehenden Netzinfrastruktur investiert.

Wie stark Investitionen in moderne Netze die digitale Wettbewerbsfähigkeit stärken, zeigt der aktuelle Digital Decade Report der Europäischen Kommission: Mit einer KI-Adoptionsrate von knapp 30 % liegt Österreich rund zehn Prozentpunkte über dem EU-Durchschnitt. Bei Großunternehmen erreicht die KI-Nutzung bereits 68 % und zählt damit zu den höchsten Werten in Europa. Investitionen in digitale Infrastruktur schaffen somit die Grundlage für Innovation, Produktivität und die erfolgreiche Nutzung von Künstlicher Intelligenz in Wirtschaft und Gesellschaft.

Top-Standort für KI-Unternehmen machen

Trotzdem sieht CEO Thomas Kicker dringenden Handlungsbedarf, um zukünftige Investitionen abzusichern: „Investitionen in den Standort lohnen sich – jeder Euro, den wir jetzt in die Digitalisierung stecken, fließt achtfach zurück. Jetzt müssen Investitionsanreize erfolgen und unserer Branche die Daumenschrauben abgenommen werden. Die Einholung der Genehmigungen für den Ausbau unserer Netzinfrastruktur ist aktuell langwieriger als die eigentlichen Umsetzungsarbeiten.  Zudem sind internationale Investoren immer stärker verunsichert, weil politische und regulatorische Signale zur Steigerung der Rechtssicherheit fehlen.“

CFO Aleksander Bek unterstreicht das Bekenntnis zum Standort Österreich: „Wir haben in den vergangenen zehn Jahren mehr als 2,5 Milliarden Euro in die digitale Infrastruktur investiert. Als Magenta wollen wir Unternehmen und Menschen dabei unterstützen, das Potenzial von KI zu nutzen und Österreichs digitale Zukunft aktiv mitgestalten.“

Highspeed-Leader und erste Wahl für KI-Anwendungen

Der konsequente Ausbau der Infrastruktur schlägt sich auch in mehreren Auszeichnung nieder. So konnte sich Magenta auch im ersten Halbjahr 2026 in mehreren relevanten Netztests wie Ookla und Connect durchsetzen. Erst vor kurzem bestätigte der neue P3 Mobile Benchmark 2026 die klare Führung von Magenta und bezeichnete den Anbieter als die erste Wahl für KI-Anwendungen.

Diesen Beitrag teilen

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

This site is protected by reCAPTCHA and the Google Privacy Policy and Terms of Service apply.

An einen Freund senden