suntastic.solar stellt mit Jahresende den Betrieb in Bisamberg ein
Die Kontron Gruppe hat entschieden, das unter der Marke suntastic.solar betriebene PV-Großhandelsgeschäft am Standort Bisamberg zum 31. Dezember 2026 einzustellen. (© J.Jamy)
Wie die Kontron Gruppe bekannt gibt, wird das suntastic.solar betriebene PV-Großhandelsgeschäft am Standort Bisamberg mit 31. Dezember 2026 eingestellt. Als Gründe nennt das Unternehmen veränderte regulatorische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, eine verhaltene Marktentwicklung sowie den anhaltenden Preisdruck im Photovoltaikmarkt.Bis zum 31. Dezember 2026 erfolgt ein geregelter Abverkauf der vorhandenen Lagerbestände sowie die planmäßige Abwicklung laufender Geschäftsaktivitäten. Ziel ist es, den Übergang für Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner transparent und verlässlich zu gestalten.
Vertragsverhältnisse unverändert
Für Kunden ergeben sich hinsichtlich bestehender vertraglicher Verpflichtungen nach eigenen Angaben keine Änderungen. Sämtliche bestehenden Vertragsverhältnisse und Verbindlichkeiten sowie Gewährleistungs- und sonstige vertragliche Ansprüche bleiben unverändert bestehen, so die Kontron Gruppe. Die daraus resultierenden Rechte und Pflichten werden weiterhin von der Kontron Austria GmbH im Rahmen der jeweils geltenden vertraglichen und gesetzlichen Bestimmungen erfüllt bzw. behandelt.
Von dieser Entscheidung unberührt bleiben die Aktivitäten der Kontron Austria GmbH an den Standorten Engerwitzdorf und Ebbs. Die dort angesiedelten Geschäftsbereiche Electronics Manufacturing Services (EMS) und Original Design Manufacturing (ODM) werden unverändert fortgeführt. Kontron möchte ihren Kunden und Geschäftspartnern auch künftig ein verlässlicher Partner bleiben und die professionelle Abwicklung sämtlicher laufender Verpflichtungen sicherstellen.

Heute habe ich gelesen, dass suntastic.solar mit Jahresende den Betrieb in Bisamberg einstellen wird.
Auch wenn ich bereits vor zwei Jahren das Unternehmen verlassen habe, macht mich diese Nachricht sehr traurig.
Die Entwicklung am Photovoltaikmarkt und insbesondere die damit einhergehende Bereinigung im Großhandel aufgrund des stark rückläufigen Marktes waren absehbar. Dass damit nun aber auch suntastic.solar endgültig zu Ende geht, ist für mich etwas anderes.
suntastic.solar war über viele Jahre mein Lebenswerk.
Eine persönliche Randnotiz zeigt mir heute, wie lange mich dieses Thema begleitet hat: Im Sommer 2015 habe ich mein Wirtschaftsstudium abgeschlossen. Der Titel meiner Abschlussarbeit lautete: **„Gründung eines Photovoltaik-Großhandels unter der Marke suntastic.solar“**.
Was damals auf Papier beschrieben wurde, haben wir in den folgenden Jahren mit viel Energie, Mut und manchmal vielleicht auch zu viel Optimismus weiterentwickelt. Es entstand ein Unternehmen und eine Marke, die den österreichischen Photovoltaikmarkt ein Stück weit mitgeprägt hat.
Ein wesentlicher Teil dieser Geschichte war immer die enge und treue Partnerschaft mit der österreichischen Elektrobranche. Viele unserer Partner haben uns über Jahre begleitet. Aus Geschäftsbeziehungen sind dabei oft persönliche Verbindungen und Freundschaften entstanden.
Und vor allem haben viele großartige Menschen daran mitgearbeitet – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Partner, Kunden und Lieferanten. Nicht zu vergessen die Fachpresse, die uns über viele Jahre begleitet und unterstützt hat.
Als ich das Unternehmen 2024 verlassen habe, habe ich gesagt: „Für mich ist damit ein Kapitel abgeschlossen.“
Mit der heutigen Nachricht ist dieses Kapitel nun endgültig abgeschlossen.
Natürlich geht der Blick nach vorne. Die Energiewende geht weiter, Photovoltaik bleibt ein zentraler Bestandteil davon und auch für mich persönlich hat längst ein neues Kapitel begonnen.
Aber heute darf auch ein wenig Wehmut sein.
Danke an alle, die ein Stück dieses Weges mit suntastic.solar und mit mir gegangen sind. Es war eine intensive, herausfordernde und vor allem unvergessliche Zeit.
Markus
Nun sehe ich das Hauptproblem darin, dass Votovoltaik in unseren Breitengraden, vor allem Winterhalbjahr eine überbewertete Technologie ist, vor allem weil die Soeicherkisten noch immer zu hoch sind. Von der Umweltbelastung von PV Anlagen in wertvollen Ackerflächen gar nicht zu sprechen…. Es ist alles gehypt und wird daher bald, durch die gewaltige Inflation beschleunigt, auf ein vernünftiges Mass zurückgehen. Das hoffe ich auch für den vom Steuerzahler finanzierten Unsinn der Riesen Windkraftanlagen, die jetzt schon gewaltige Umweltschäden verursachen und nach ca 20 Jahren Sondermüll sein werden.
Auswege aus der Energiekrise? Russisches Gas, Fracking im Weinviertel, schneller Wiedereinstieg in moderne neue Kernkraftwerke!
Ich freue mich auf Kommentare.
Ein ex Elektro Händler aus Wien
Franz
Was soll man da viel kommentieren? Alles Lösungen die Vergangenheit sind und uns nicht weiterbringen.
Gut, dass Sie bei so viel negativem die Elektrobranche aufgegeben haben, Arbeit soll auch Freude bereiten.
Von den wegfallenden Arbeitsplätzen im Artikel keine Spur.
Sehr geehrter Anonym,
Das Thema der wegfallenden Arbeitsplätze interessiert uns natürlich auch. Wir sind dazu bereits dran und werden in Kürze weitere Infos liefern.
Mit freundlichen Grüßen,
Julia Jamy