Donnerstag, 2. Dezember 2021

Digitalisierung, Omnichannel und die Folgen für den Handel

Corona mitsamt seinen Begleiterscheinungen wirkt als Brandbeschleuniger in Sachen Digitalisierung. Prozesse und Entwicklungen, die ohnehin schon angestoßen waren, haben deutlich an Geschwindigkeit und Intensität gewonnen. Die Auswirkungen auf die Handelslandschaft, insbesondere den EFH, sind massiv. E&W und elektro.at werden daher das ganze Jahr über die damit verbundenen Aspekte – vom Konsumverhalten über Kundenansprache und Vertriebsstrategie bis hin zur POS-Gestaltung – beleuchten und natürlich auch die entsprechenden Konzepte sowie (Zukunfts-)Strategien präsentieren.

Corona beschleunigt Strukturwandel um 5 bis 8 Jahre

5 Strategie-Trends, die Händler für sich prüfen sollten

Hybrid, sozial, nachhaltig. Die Offerista Group hat fünf Strategie-Trends für die Zukunft des Handels beleuchtet. (Foto: Offerista Group Austria) Der Strukturwandel im Handel nimmt Corona sei Dank deutlich an Fahrt auf, um etwa sieben bis acht Jahre, wie eine aktuelle Studie des Instituts für Handelsforschung aufzeigt. Die Folge: „Händler müssen noch schneller auf geänderte Kundenbedürfnisse reagieren“, sagt Benjamin Thym. Der Gründer und CEO der Offerista Group beleuchtet in diesem Zusammenhang fünf Strategie-Trends, die Händler für sich prüfen sollten.
Hintergrund | Stefanie Bruckbauer | 10.05.2021 | |  
Digitalisierung, OmniChannel und die Folgen für den Handel (Teil II)

Einzelhandel vs. Amazon – Kräftemessen mit dem Besten

Schnell, billig und bequem – dieses Image hat sich Amazon bei den Kunden aufgebaut. Amazon steht in unseren Breiten als Synonym für den Onlinehandel – und bildet dabei die Messelatte für alle Händler, die sich auf dieses Terrain begeben. Die Corona-Pandemie hat dem Online-Giganten einen zusätzlichen Schub verschafft, doch das „System Amazon” hat auch davor schon hervorragend funktioniert – zumindest aus Kundensicht. Das TV-Magazin „ZDFzeit” hat einen Blick hinter die Kulissen gewagt und einen Vergleich mit dem stationären Handel angestellt.
Hintergrund | Wolfgang Schalko | 12.03.2021 | |  
Geschäftsmodelle kritisch hinterfragen

Handels-Jahresbilanz 2020 ist tiefrot

Bundesspartenobmann Rainer Trefelik hat heute die Jahresbilanz 2020 für den Handel präsentiert. Die Bundessparte Handel der WKO hat heute gemeinsam mit dem Economica Institut für Wirtschaftsforschung ihre Jahresbilanz für 2020 präsentiert: Wie erwartet sorgten Pandemie und Lockdown für eine tiefrote Bilanz. Im Zeitraum von Jänner bis November 2020 verzeichnete die Sparte (Einzelhandel, Großhandel und KFZ-Handel) ein Umsatzminus von 5,6%. Besonders im Non-Food-Sektor muss man allerdings differenzieren, wie auch Handelsobmann Rainer Trefelik betont. Denn hier hat die Krise deutlic…
Die Branche | Dominik Schebach | 19.02.2021 | Bilder | |  
Editor's Choice

Pandemie treibt Online

Als Hauptgründe für den Online-Kauf dominieren seit Jahren günstige Preise, Bequemlichkeit oder Unabhängigkeit von den Ladenöffnungszeiten das Ranking. Neu hinzugekommen ist 2020 allerdings Corona, da aber gleich für ein Drittel der Kunden. Die Pandemie befeuert die Digitalisierung. Die Auswirkungen betreffen nicht nur die Prozesse im Handel, sondern auch das Kundenverhalten, wie eine gemeinsame Untersuchung der WU Wien und des Gallup Instituts zum Einkaufsverhalten im stationären Handel sowie im Online-Handel zeigt. E&W hat vorab einen Einblick in die „Shopper-Studie 2020“ zum Kaufverhalten der Österreicher erhalten.
Die Branche | Wolfgang Schalko | 18.02.2021 | |  
Corona als „Turboboost für E-Commerce”

Onlinehandel auf Rekordjagd

Im heimischen Online-Handel machen die Top 10 Anbieter fast die Hälfte des Gesamtumsatzes. Die Shops auf den Plätzen 11 bis 100 liegen bei 37,4%, die Plätze 101 bis 250 kommen auf 12,9%. Zuwächse im zweistelligen Bereich waren im Vorjahr in der Elektrobranche eher die Regel denn die Ausnahme – auf Seiten der Händler wie auf jener der Lieferanten. Wie ein näherer Blick auf die Zahlen zeigt, konnte bei weitem nicht nur Amazon vom E-Commerce-Boom profitieren. Allerdings sind die Nutznießer der Situation sehr ungleich über die Branchen verteilt.
Hintergrund Die Branche | Wolfgang Schalko | 18.02.2021 | |  
Eine Allianz und ihre Forderungen an die Politik

Die Bedrohung des Einzelhandels durch Amazon

Greenpeace, Handelsverband und Gewerkschaft GPA forderten heute in einer Pressekonferenz von der Regierung ein Maßnahmenpaket zu Amazon und Co. Es bedarf einer raschen und strengeren Regulierung von Online-Giganten zugunsten von österreichischen Arbeitnehmern, Einzelhändlern und Umwelt. (Bild: Screenshot) „Es kann nicht sein, dass internationale Online-Konzerne wie Amazon während der Corona-Krise auf Kosten von Menschen und Umwelt Milliardengewinne einfahren, während österreichische Einzelhändler und Arbeitnehmer auf der Strecke bleiben“, so der Handelsverband, Greenpeace und die Gewerkschaft GPA, die eine Allianz bildeten und heute ihre Forderungen an die Bundesregierung präsentierten.
Hintergrund | Stefanie Bruckbauer | 15.12.2020 | | 6  
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