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Sonntag, 19. Mai 2024
Nur bequem ist zu wenig

Magenta Studie „Smart Living“: Klarer Fokus auf Energieeffizienz

Telekom | Dominik Schebach | 18.10.2022 | |  
Gerade im Luxussegment wird Smart Living vorausgesetzt. Für Hausverwaltungen sind Digitalisierung und smarte Anwendungen ein Beitrag zur Zukunftssicherheit von Immobilien. Gerade im Luxussegment wird Smart Living vorausgesetzt. Für Hausverwaltungen sind Digitalisierung und smarte Anwendungen ein Beitrag zur Zukunftssicherheit von Immobilien. Der große Durchbruch bei Smart Home ist bislang ausgeblieben. Welche Anforderungen Bewohner, Eigentümer und Hausverwaltungen an das Wohnen von morgen haben und wie smarte Anwendungen das Leben und Arbeiten für alle komfortabler machen können, hat Magenta Telekom in einer aktuellen Studie mit dem Marktforschungsinstitut Triple M untersucht. Dabei zeigte sich: Im Luxussegment werden Smart Home-Anwendungen inzwischen vorausgesetzt, im Mainstream ist es dagegen eher eine Generationsfrage.

Smart Living ist überall am Werk, wo vernetzungsfähige intelligente Systeme und Geräte in Gebäuden dazu beitragen, dass wir sie effizienter und ressourcenschonender bewirtschaften, sicherer in ihnen leben und mehr Komfort genießen. Smart-Home-Technologien helfen im Alltag, Energie und Ressourcen zu sparen. Sensoren überwachen die Raumtemperatur sowie Luftqualität und automatisieren die Steuerung der Heizung. Die smarten Anwendungen werden immer öfter zum integralen Bestandteil der Architektur und bieten künftig noch mehr Möglichkeiten zur Automatisierung von Prozessen im Haushalt.

Bei welchen Anwendungen und Tätigkeiten wünschen sich Mieter und Vermieter Unterstützung durch Smart Living und welche Anwendungen werden heute schon genutzt.

Im Hinblick auf die aktuelle Situation steht für Mieter derzeit vor allem die Energieeffizienz, aber auch Sicherheit und Vernetzung beim Wohnen von morgen im Fokus. Sonnenschutz, steuerbare Heizungssysteme, Kühlung und energieeffiziente Lösungen sind die wichtigsten Anforderungen von Bewohnern an zukünftige Wohnkonzepte. Bei gestützter Nachfrage ist für zwei Drittel eine vorinstallierte IT-Infrastruktur (66 %) sowie Vorkehrungen zur Sicherheit und Überwachung (64 %) wichtig. Smarte Anwendungen zur automatischen Steuerung von Geräten im Wohnraum spielen nur für knapp die Hälfte der Mieter eine Rolle (48 %).

Hausverwaltungen sehen zusätzlich dazu auch mehr Gemeinschaftsflächen (Begegnungszonen und Co-Working Spaces) sowie smarte Lösungen in neuen Wohngebäuden als Vorteil. Interessant ist auch der Unterschied in den Wohnkategorien: Im Luxussegment von Wohnobjekten gelten Smart Living Anwendungen bereits als Basisanforderungen, auch jüngere Menschen haben höhere digitale Anforderungen im Neubau.

Energieeffizienz dominiert

Geht es um das Wohnen der Zukunft, hat knapp ein Drittel der Bewohner keine konkrete Vorstellung der Bedeutung von Smart Living. 41% der Befragten assoziieren mit Smart Living-Anwendungen digitale Heizungssteuerung und Heizsysteme, gefolgt von Lichtsteuerung (28 %), Raumkühlung (20 %) und nachhaltigen Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz (18 %). Auch hier wird die Dominanz von energieschonenden Lösungen wieder deutlich.

„Unsere Rolle als Digitalisierungspartner der Immobilienbranche wird in Zukunft noch wichtiger. Der Zugang zu einer hohen Bandbreite im gesamten Gebäude ist das Fundament für innovative Konzepte für die Digitalisierung von Wohnungen und Büros, das sollte bereits im Rahmen der Immobilienentwicklung berücksichtigt werden. Wir bieten dafür eine perfekte integrierte Kombination aus Gigabit-Internet und Mobilfunk– für das smarte Wohnen von morgen“, so Werner Kraus, CCO Magenta Business.

Zahlungsbereitschaft für energieeffiziente Lösungen

Viele digitale Services werden auch bereits eingesetzt – wie zum Beispiel ein digitales Schwarzes Brett (31 %) oder eine digitalisierte Postbox (28 %). Vor allem diverse Sicherheitsaspekte wie Gegensprechanlagen (23 %), Zutritts- oder Schließsysteme (10 %) spielen dabei eine große Rolle. Besonders interessant ist auch hierbei wieder die Bedeutung von energieeffizienten Anwendungen: Zentrale, ressourcenschonende Beleuchtung (16 %) spielt in der Befragung ebenso eine Rolle wie die intelligente Energiesteuerung zur Steigerung der Energieeffizienz in Wohnungen und Gebäuden (10 %). Geht es um die Zahlungsbereitschaft für Smart Living Lösungen, sind 57% der Befragten bereit, für Energieeffizienz-Anwendungen zu bezahlen, aber weniger für Anwendungen, die nur „bequem sind“.

Ein Thema, das in der Vergangenheit untrennbar mit der Digitalisierung verknüpft war und nach wie vor ist: Der Sicherheitsaspekt von Smart Living Anwendungen. Angst vor Ausfällen, Cyberkriminalität und der Schutz personenbezogener Daten sind die am häufigsten genannten Bedenken beim Einsatz von smarten Lösungen. Für 80% der unter 30-Jährigen ist es wichtig, dass das Wohnen in Zukunft „smarter“ wird, wohingegen 35% der Befragten über 50 Jahren dem Einsatz von digitalen Anwendungen noch mit Skepsis begegnen. Hier spielt die vermeintliche Komplexität der Anwendungen eine Rolle.

„Smart Living Produkte bekommen immer mehr Akzeptanz, es gibt aber noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Gerade für Ältere können smarte Anwendungen im Bereich Sicherheit und Betreuung viele Vorteile bieten. Es ist daher eine gemeinsame Aufgabe aller beteiligten Unternehmen und Leistungspartner, die Vorteile für digitale Anwendungen aufzuzeigen und eine einfache Installation und Bedienbarkeit sicherzustellen “, betont Werner Kraus.

Wertsteigerung

Auch Immobilienbesitzer erkennen mittlerweile die hohen Potentiale von Investitionen in Wohn- und Bürogebäude: Für acht von zehn der befragten Hausverwaltungen schlägt die Digitalisierung die Brücke zur Zukunftssicherheit von Immobilien in puncto Werterhalt. Und schließlich profitieren Bauunternehmer und Investoren von sicheren, effizienten Bauprojekten, um moderne, nachhaltige Gebäude für die Zukunft zu bauen.

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