Samstag, 2. Juli 2022
Miele präsentiert die ersten Geschirrspüler mit dem Prädikat „SG Ready“

SG Ready nimmt Fahrt auf

Hausgeräte | Die Redaktion | 19.04.2012 | |  
Nach den Waschmaschinen- und Trocknermodellen im Frühjahr 2011, stellte das Unternehmen 2012 die ersten Geschirrspüler mit dem Prädikat „SG Ready“ vor. Nach den Waschmaschinen- und Trocknermodellen im Frühjahr 2011, stellte das Unternehmen 2012 die ersten Geschirrspüler mit dem Prädikat „SG Ready“ vor.

Miele präsentierte die weltweit ersten Hausgeräte, die erkennen, wann der Strom am wenigsten kostet – und dann automatisch starten (Stichwort „Smart Grid", kurz: SG).  Nach den Waschmaschinen- und Trocknermodellen im Frühjahr 2011, stellte das Unternehmen 2012 die ersten Geschirrspüler mit dem Prädikat „SG Ready" vor.

SG-fähige Hausgeräte können dazu beitragen, die Stromrechnung zu senken. Außerdem unterstützt diese Technologie die effiziente Nutzung regenerativ erzeugter Energien. Das Prinzip hinter den intelligent vernetzten Geräten: Je mehr Energie – beispielsweise aus wetterabhängiger Sonnen- oder Windkraft – im Stromnetz verfügbar ist, desto günstiger wird der Strom angeboten.

Smart-Grid-fähige Hausgeräte von Miele

Seit April 2011 sind die weltweit ersten Smart-Grid-fähigen Hausgeräte auf dem Markt. Miele startete mit zwei Waschmaschinen-Modellen und einem Trockner mit der neuen Technologie. 2012 stellte das Unternehmen die ersten Geschirrspüler mit dem Prädikat „SG Ready“ vor. Mit der Smart-Grid-Technologie nutzen Miele-Hausgeräte automatisch den jeweils günstigsten Stromtarif, den ein Energieversorger anbietet. Zusätzlich unterstützt der Benutzer den Ausbau regenerativer Energien.

Die Modelle müssen mit einem Kommunikationsmodul ausgestattet werden und tauschen über die vorhandene Stromleitung im Haus Daten mit dem Miele-Gateway aus. Auf dem Gateway – eine Box im kompakten Format – sind sowohl Steuerungsfunktionen wie „Start“ und „Stop“ als auch ein Kalender hinterlegt. Für die Installation verbindet der Benutzer seinen PC mit dem Gateway und gelangt so auf die Benutzeroberfläche des Gateways. Dort trägt er die Stromtarife des Energieversorgers im Kalender ein. Noch einfacher ist es, wenn Energieversorgungsunternehmen die Tarife in einem standardisierten Datenformat zur Verfügung stellen und diese dann vom Gateway automatisch eingelesen werden können.

Nach Eingabe der Tarife aktiviert der Benutzer am Hausgerät über das Display einmalig die Smart-Start-Funktion. Bei jedem Programmstart kann der Benutzer dann den spätesten Endzeitpunkt (beispielsweise 20 Uhr) direkt am Gerät festlegen. Das Gerät startet dann automatisch zum günstigen Stromtarif. In jedem Fall ist gewährleistet, dass etwa der Waschvorgang zu einem definierten Zeitpunkt abgeschlossen ist. Außerdem werden Gerätelaufzeiten in der Nacht, so sie nicht gewünscht sind, vermieden.

Noch sind allerdings die Stromerzeuger nicht soweit, die entsprechenden Daten zu senden.

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