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Samstag, 25. Mai 2024
Strom als Energieträger der Zukunft

Innung, e-Marke und PVA starten Initiative STARK-STROM

E-Technik | Wolfgang Schalko | 03.12.2013 | |  Archiv
Die Initiative STARK-Strom will den Stromanteil an der genutzten Gesamtenergie deutlich steigern. (©Stark-Strom) Die Initiative STARK-Strom will den Stromanteil an der genutzten Gesamtenergie deutlich steigern. (©Stark-Strom)

Vom gesamten Energieaufkommen in Österreich und der EU macht elektrischer Strom derzeit gerade einmal ein Fünftel aus. gliegt derzeit bei zirka 20 Prozent des gesamten Energieaufkommens in Österreich und in der EU. Dem will die gemeinsame Initiative von der Bundesinnung der Elektrotechniker, e-Marke Austria und Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) entgegenwirken und weite Teile der aktuell noch fossilen Energieaufbringung in Form von Öl, Kohle und Gas durch elektrischen Strom – möglichst aus erneuerbaren Quellen – ersetzen.

Als erstes Etappenziel strebt die Initiative an, den Stromanteil von derzeit 20,4 Prozent am Gesamtenergieverbrauch bis 2025 auf 25 Prozent zu erhöhen. Dazu Bundesinnungsmeister Joe Witke: „Elektrischer Strom ist dynamisch, kann für alle Energiedienstleistungen genutzt werden, ist sauber und geographisch unabhängig aufbringbar und per se kostengünstig! Die vorrangigen Bereiche, in denen sich elektrischer Strom als ausbaufähiger Energieträger anbietet, sind die Raumwärme, natürlich mit modernen Heizsystemen, und die Elektromobilität.”
Gottfried Rotter, GF der e-Marke, ergänzt: „Es ist uns klar, dass sich der Beruf des Elektrikers systematisch weiterentwickeln muss. Im Vordergrund wird die Dienstleistung der energetischen Optimierung und des Energiemanagements stehen.”
Für PV Austria-Präsident Hans Kronberger ist der Ausbau der Nutzung von Strom der treibende Motor für die Energiewende: „Die Stromversorgung der Zukunft wird weiter dezentralisiert werden. Bei Sonnenstrom wird ein relativ hoher Anteil an Eigenerzeugung und Eigenverbrauch angestrebt. Dies entlastet die strapazierten Netze, sichert die Versorgung und garantiert regionale Wertschöpfung.”

Weitere Infos zur Initiative sowie umfassendes Hintergrundmaterial sind auf der STARK-STROM-Webseite www.stark-strom.info zu finden.

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