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Donnerstag, 25. Juli 2024
Surfen auf der Datenwelle – Kunden bleiben länger

Drei legt 2016 weiter zu

Telekom | Dominik Schebach | 22.03.2017 | |  Archiv
3CEO Jan Trionow kann sich freuen. Der Betreiber erzielte nicht nur ein Umsatzwachstum von 5% sondern konnte auch die Verweildauer seiner Kunden erhöhen. (Foto: Drei) 3CEO Jan Trionow kann sich freuen. Der Betreiber erzielte nicht nur ein Umsatzwachstum von 5% sondern konnte auch die Verweildauer seiner Kunden erhöhen. (Foto: Drei)

Drei hat im vergangenen Jahr rund eine dreiviertel Milliarde Euro umgesetzt. Damit hat der Betreiber seine Position auf dem österreichischen Markt weiter ausgebaut. Erfolgreich war Drei vor allem im Datenbereich: So stieg 2016 die Zahl der Internet-Router im Netz von Drei auf mehr als eine Million. Das gab der Mobilfunkanbieter heute auf einer Pressekonferenz in Wien bekannt.

Trotz des intensivierten Wettbewerbs konnte Drei 2016 seinen Umsatz um 5% auf 772 Mio Euro steigern. Gleichzeitig reduzierte das Unternehmen seine operativen Kosten, sodass der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 8% von 316 auf 342 Mio Euro zunahmm. Die Zahl der Mitarbeiter blieb mit rund 1.300 Beschäftigten weiter stabil. Stabil ist auch die Zahl der 3Kunden: Trotz des intensiven Wettbewerbs beläuft sich diese aktuell auf rund 3,8 Millionen. Besonders erfreulich ist dabei, dass die durchschnittliche Verweildauer der Handy-Vertragskunden kräftig angestiegen ist. Das zeige auch, dass sich der Full-Service-Provider gegen die Diskontangebote behaupte.

 „Mit neuen GIGA-Tarifen, neuen Services wie 3TV und dem dichtesten LTE-Netz Österreichs haben wir 2016 die Digitalisierung Österreichs weiter vorangetrieben. Als Marktführer im mobilen Internet sind wir für die kommenden Entwicklungsschritte im Mobilfunk gut gerüstet. Das merken auch unsere Kundinnen und Kunden und bleiben uns immer länger treu. Seit unserem Merger mit Orange 2013 ist die durchschnittliche Verweildauer unserer Handy-Vertragskunden um 52 Prozent auf durchschnittlich 85 Monate gestiegen. Das ist ein hervorragender Wert im österreichischen Mobilfunk“, so 3CEO Jan Trionow.

Datenwachstum

Rasant angewachsen ist das Datenvolumen im 3Netz. Dieses beträgt im inzwischen 43 Peta Byte (43.000 TB) pro Monat. Das entspricht zwei Drittel aller Daten in den österreichischen Mobilfunknetzen. Dabei hat sich das Datenvolumen im 3Netz im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Möglich wurde diese Entwicklung nur durch den konsequenten Ausbau des LTE-Netzes und angesichts von Anwendungen wie M2M, Streaming-Services, 3TV oder auch mobiles Breitband erwartet sich Trionow dass das rasante Wachstum weiter geht.

Das wirft natürlich die Frage nach der nächsten Mobilfunktechnologie 5G auf. Mit der nächsten Ausbaustufe im Mobilfunk 5G will Drei im digitalen Zeitalter für noch mehr Chancengleichheit zwischen Stadt und Land sorgen. „Wir stehen vor dem nächsten großen Entwicklungsschub, der den Mobilfunk in Österreich endgültig zum zentralen Medien-, Internet-und Kommunikationslink machen wird“, so Trionow. Gemeinsam mit dem Mobilfunkausrüster ZTE hat Drei dafür in Wien ein europäisches Innovation Center eingerichtet. Erste Pre5G-Tests haben Drei und ZTE bereits erfolgreich durchgeführt. „Dabei haben wir die Kapazität der Funkzellen mit derzeit handelsüblichen 4G-Endgeräten auf das 4 bis 6-Fache gesteigert“, berichtet Trionow.

 

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