Mittwoch, 18. September 2019
Betreiber kritisiert „schwaches Auktionsdesign"

5G-Auktion: Drei sichert sich zehn Frequenzblöcke

Telekom |Dominik Schebach | 07.03.2019 | |  

Bei der heute, den 7. März 2019, beendeten 5G-Auktion hat sich Drei zehn bundesweite Frequenzblöcke zu einem Preis von 51,9 Mio Euro gesichert. Damit verfüge Drei nach der ersten der beiden maßgeblichen Auktionen über die notwendige Frequenzausstattung für den Start von 5G. Kritisiert wird von Drei allerdings das Auktionsdesign: Dieses hätte einen unnötig hohen Preis verursacht.

„Wir haben uns heute notwendige Frequenzen für die nächste Mobilfunk-Generation in Österreich gesichert und damit einen wichtigen ersten Schritt gesetzt“, erklärte 3CEO Jan Trionow zum heutigen Ergebnis. Die nun vergebenen Frequenzen bilden die Grundlage für die ersten kommerziellen 5G-Netze.

Aus der Sicht von Drei führt der Frequenzerwerb durch die vier regionalen Anbieter zu einem noch härter umkämpften Mobilfunkmarkt in Österreich. Doch werde sich der Betreiber diesem intensiveren Wettbewerb stellen. Allerdings sei das regionale Vergabeverfahren dafür verantwortlich, dass letztendlich nicht das gesamte Spektrum landesweit vergeben wurde. Die wertvollen Frequenzressourcen können daher nicht vollständig effizient eingesetzt werden.

„Wovor wir vor Auktionsbeginn ausdrücklich gewarnt haben, ist leider eingetreten. Die Schwächen des Auktionsdesigns haben dazu geführt, dass einzelne Akteure Preise in Regionen, in denen kein ernsthaftes Interesse bestand, in die Höhe getrieben haben. Nachdem schon die letzte Auktion im Jahr 2013 von unnötiger Preissteigerung aufgrund des Auktionsdesigns geprägt war, sollten für zukünftige Auktionen endlich konsequent die Lehren gezogen werden“, erklärte dazu der 3CEO.

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