Samstag, 26. September 2020
Messe TV ohne Messe

Agfeo präsentiert Soft-PBX HyperVoice

Telekom | Dominik Schebach | 13.03.2020 | |  
Lars Bücker, Verantwortlicher für das Projektgeschäft bei Agfeo, und Schulungsleiter Frank Riepe haben im Lars Bücker, Verantwortlicher für das Projektgeschäft bei Agfeo, und Schulungsleiter Frank Riepe haben im "AGFEO Messe TV ohne Messe" die neue Soft-PBX vorgestellt. (© screenshot) Schrittweise hat sich Agfeo in den vergangenen Jahren dem Thema angenähert. Jetzt ist es soweit: Die Bielefelder haben gestern, Donnerstag, offiziell ihre erste Soft-PBX-Lösung vorgestellt. Die neue Lösung läuft als virtuelle Nebenstellenanlage auf der Serverumgebung des Kunden und kann bis zu 250 User integrieren und bis zu 80 Calls gleichzeitig bewältigen. Ganz ohne Hardware will Agfeo allerdings auch hier nicht agieren: Die Bielefelder werden auch eine Variante der HyperVoice als Hardware-Appliance einführen.

Eigentlich war die Vorstellung von HyperVoice als das Highlight des Light & Building-Auftritts von Agfeo geplant. Nach der Absage der Messe hat das Agfeo-Team seinen Messe-Auftritt kurzerhand ins Internet verlegt. Unter „AGFEO Messe TV ohne Messe“ präsentierten Lars Brückner, Verantwortlicher für das Projektgeschäft bei Agfeo, und Schulungsleiter Frank Riepe den neuen Star im Agfeo-Sortiment. Denn mit der HyperVoice betreten die Bielefelder nach eigenen Angaben Neuland.

„Wir setzen jetzt den nächsten entscheidenden Schritt und gehen erstmals aus der Hardware heraus. Damit kann der Partner HyperVoice als virtuelle Nebenstellenanlage auf den Servern des Kunden installieren. Aber aus Marktanalysen ist wissen wir, dass viele Kunden nicht die notwendige Infrastruktur haben. Deswegen bieten wir HyperVoice auch auf der Basis eines hochwertigen Industrie-PCs als Hardware-Appliance an. Da wollen wir in beiden Segmenten unterwegs sein“, erklärt Riepe zur Vorstellung der HyperVoice.

Flexibles Lizenzmodell

Vom Formfaktor passt die Hardware-Appliance in das 19 Zoll Server-Rack und ist eine Höheneinheit hoch. In beiden Fällen, als Soft-PBX oder Hardware-Appliance, können mit HyperVoice bis zu 250 User versorgt werden, die bis zu 80 Calls gleichzeitig abwickeln können. Bis zu 250 Endgeräte lassen sich an die Anlage anschließen. Damit können an die neue HyperVoice-Anlage mehr als drei mal so viele User angeschlossen werden, als bei bisherigen Agfeo-Produkten. „Damit können unsere Partner ganz neue Kundengruppen ansprechen als bisher“, so Brückner.

Neu ist das Lizenz-Modell, das laut Riepe und Bücker auf maximale Flexibilität ausgelegt ist. Das Modell beginnt bei zwei Usern und kann bis zu 250 User erweitert werden. Ebenso können die Partner im EFH dem Kunden die benötigten Call-Kapazitäten und Zusatzfunktionen dazubuchen. Im ersten Schritt können die Lizenzen nur gekauft werden. Aber auch ein Mietmodell werde angedacht, hieß es bei der Präsentation.

Systemgedanke

Mit der HyperVoice verfolgen die Bielefelder auch den Systemgedanken unter Agfeo 4.0 weiter, wie Riepe und Bücker betonen. Dh, Agfeo wird auch weiterhin als Vollsortimenter auftreten und alle Produkte – Software, Endgeräte, Anlage, Türsprechstelle usw – aufeinander abstimmen. Wichtig für die Partner: Auch beim Agfeo Dashboard ändert sich in dieser Hinsicht nicht viel. „Jeder, der die ES-Anlagen kennt, wird sich hier wiederfinden. Kennst du eine Agfeo, kennst du alle Agfeo“, so Riepe und fügte hinzu. „Die HyperVoice ist kein Substitut unseres bisherigen Sortiments, sondern eine Ergänzung zum bestehenden Hardware-Angebot. Die klassischen ES-Anlagen wird es weiterhin geben, aber wir sehen den Trend zu Ip-Endgeräten.“

Die Markteinführung der HyperVoice Soft-PBX und der Hardware-Appliance ist für Juni geplant. Bis dahin soll dem Vernehmen nach auch mit den Großhandelspartnern die notwendigen Schulungen organisiert werden.

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