Mittwoch, 23. September 2020
Editor's ChoiceEröffnung am 20. August in Wien

Weltweit erster Liebherr Monobrand Store

Hausgeräte | Stefanie Bruckbauer | 17.08.2020 | | 12  
Auf über 170 Quadratmetern die ganze Welt der Liebherr Kühlgeräte „in ganz besonderer Atmosphäre“ erleben – das wird ab 20. August 2020 möglich sein, im weltweit ersten Liebherr Monobrand Store, der direkt im ICON Tower am Wiener Hauptbahnhof eröffnet.

Liebherr eröffnet in wenigen Tagen in Wien seinen weltweit ersten Monobrand Store. Auf über 170 Quadratmetern wird dort die ganze Welt der Liebherr Kühlgeräte erlebbar sein. Robert Ortner, Head of Business Area Österreich & Südosteuropa, ist begeistert: „Wir wollen, dass sich die Menschen hier einfach wohlfühlen und sich inspirieren lassen.“ Es gehe darum eine hochwertige Beratung für Konsumenten und Handel, vielumfassende Serviceangebote und eine kompetente Unterstützung zur richtigen Kaufentscheidung anzubieten. „Wir wollen unsere Kunden wirklich begeistern für die Produktwelt der Kühl- und Gefriergeräte. Denn schließlich: Kein Hausgerät ist für den Menschen wichtiger als der Kühlschrank – im praktischen wie im emotionalen Sinn. Für Liebherr ist das seit 70 Jahren Grund genug, kompromisslos hochwertige Geräte zu entwickeln“, so Ortner.

Auf über 170 Quadratmetern wird dort die ganze Welt der Liebherr Kühlgeräte erlebbar sein.

Themenwelten sorgen für Klarheit

Im ersten Liebherr Monobrand Store wird der Kunde auf großzügigen 170 Quadratmetern die ganze Produktpalette von Liebherr erleben – übersichtlich strukturiert in die Themenwelten „Einbau“, „Gefrieren“, „BioFresh“, „SmartDevice“ „MyStyle“ und „Wein“. „In jeder dieser Themenwelten können die Kunden alle Features, Ausstattungen, Oberflächen, Materialien und Größen der jeweiligen Produkte entdecken“, erläutert Robert Ortner. Unter den rund 50 Ausstellungsgeräten finden die Kunden Kühlgeräte für jeden Anspruch: vom Einstiegsgerät bis zum HighEnd-Modell.

In allen Themenwelten können sich die Kunden an digitalen Screens im Detail über die Produkte informieren – zum Beispiel durch Filme zur Individualisierung der Geräte, zur Technik und über die optimale Lagerung von Lebensmitteln.

Wie Ortner weiter ausführt, ist der Monobrand Store sehr sorgfältig gestaltet: „Das Zusammenspiel von ungewöhnlichen Formen, warmen Farben und traditionellen Materialien erzeugt eine wohnliche und zugleich moderne Atmosphäre.“ Dafür verantwortlich zeichnet die Architektin von Umdasch The Store Makers, Julia Mitteregger. Diese hatte beim Design des Stores eine klare Vision: „Das Ziel war es, die Marke Liebherr greifbar zu machen.“ Alles, wofür Liebherr steht, soll sich hier widerspiegeln: „Zum einen der Anspruch an Qualität, Innovation und Produkt-Design – und zugleich der Sinn für Tradition und Familie“, erklärt Julia Mitteregger. Während die Eichenholz-Optik eine warme und wohnliche Atmosphäre schafft, stehen die Stein- und Fliesen-Elemente für Zuverlässigkeit und Beständigkeit. Auch die Farbgestaltung unterstreicht durch sanfte Naturtöne den Wohlfühlcharakter. Klare Akzente setzen dabei die klassischen Farben der Corporate Identity von Liebherr.

Viel Raum für Beratung und Service

Im Liebherr-Hausgeräte Monobrand Store soll es um Kommunikation und Begegnung gehen. „Der große Eichenholztisch ist der perfekte Ort für Beratungsgespräche – und lädt bei Events auch zum Essen, Trinken und Gesprächen ein. Die kompetenten Verkaufsberater bieten dem Konsumenten alle Möglichkeiten zu seinem Wunschgerät zu kommen. Zum einen über die umfangreichen Verkaufs- und Serviceangebote, zum anderen auch über die aktive und gezielte Zusammenarbeit mit den vielen starken Handelspartnern in Wien und Umgebung“, beschreibt der Kühlpro.

Bei diesen Veranstaltungen soll dann auch die Showküche zum Einsatz kommen. „Ein Cafébereich bietet zusätzlichen Raum zum Wohlfühlen und Genießen. Und wenn sich Kunden dann spontan zum Kauf ihres Liebherr Kühlgeräts entscheiden: Der Store hat viele Geräte und Zubehör direkt zum Mitnehmen vorrätig – oder liefert lagernde Geräte innerhalb von 24 Stunden.“

Mit seinem ersten Monobrand Store schlägt Liebherr-Hausgeräte laut eigenen Angaben „im Herzen Europas ein neues Kapitel seiner Unternehmensgeschichte“ auf. Robert Ortner bringt es auf den Punkt: „Wir wollen unseren Kunden direkt begegnen und unsere Begeisterung für Kühlgeräte mit ihnen teilen.“

Der Liebherr Monobrand Store – Daten & Zahlen

  • Adresse: Wiedner Gürtel 13, 1100 Wien
  • Größe ~ 170 m²
  • Bauzeit: Mai bis Juli 2020
  • Eröffnung 20. August.
  • rund 50 Ausstellungsgeräte
  • Öffnungszeiten: Mo – Fr. 09:00 – 18:00 Uhr / Sa. 09:00 – 13:00 Uhr

Kommentare (12)

  1. Wenn es nur eine Ausstellung ist und kein Verkauf kann es dem Fachhandel doch nur recht sein.
    Hier wird auch immer über den Fachhandel gewettert speziell vom Franz Josef, der 38.,
    Ein noch so guter Fachhändler kann sich nicht alle Geräte von jedem Hersteller hinstellen, das ist dann sicher ein Defizit.
    Bei einem Problem mit einem Gerät sind die Kunden aber froh einen Fachhändler bei der Hand zu haben, da die Werkskundendienste meist unbezahlbar sind.

    1. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass gerade der Kundendienst der Hersteller (z.B. Miele oder BSH) eine gute Preis-/Leistungskomponente aufweisen. Das Bedürfnis, einen Fachhändler für große weiße Ware wegen einer Reparatur zu rufen hatte ich bis dato noch nicht. Allerdings kaufe ich auch keine Exoten, sondern achte schon beim Kauf auf den entsprechenden Kundendienst vom Werk. Wird keiner angeboten, dann fällt der Hersteller aus meiner Liste für einen möglichen Kauf. Aber ja, wahrscheinlich schlägt bei solchen Anbietern dann eben die Stunde der Fachhändler, kann schon sein. Leider gibt es viel zu wenige gute Fachhändler die dem Kunden ein umfassendes Einkaufserlebnis bieten, die sind tatsächlich schwer zu finden.

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    2. Oben im Beitrag steht „Und wenn sich Kunden dann spontan zum Kauf ihres Liebherr Kühlgeräts entscheiden: Der Store hat viele Geräte und Zubehör direkt zum Mitnehmen vorrätig – oder liefert lagernde Geräte innerhalb von 24 Stunden.“
      Es ist also nicht nur Verkaufsraum, sondern es wird dort auch verkauft ….

  2. Passt perfekt ins Bild, dieser Sparkurs.

    Bei den aktuellsten Einbaugeräten der Premium Klasse wird nicht einmal mehr die Tür weiß lackiert… die Halterungen für die Möbeltür, welche immer aus Metall waren, sind jetzt aus Plastik.

    Spannend wird es, wenn nach einer perfekten Beratung im Mono – Store die edle „Black Steel“ – Schönheit an die Bordsteinkante gestellt wird….

    Ist der Anfang vom Ende des guten Ruf’s … wie bei allen anderen Herstellern die in der Vergangenheit die eigenen Marken – Stores für die Neuerfindung des Rades gehalten haben…

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  3. BACK TO THE ROOTS!
    Elektro Steinbrecher hatte in der Vergangenheit dort in der Nähe fast alle LIEBHERR – Produkte ausgestellt!
    Ich sehe es sehr positiv und bin mir auch sicher, dass es keiner Änderung der Brand – Namen braucht. Sowohl in den Sparten Kran und Haushalts- bzw. Gewerbegeräte bürgt der Brand „LIEBHERR“ für absolute Qualität und suggeriert auch Made in Austria, obwohl nicht alles bei uns produziert wird. Die Konsumenten greifen gerne zu den Produkten. Sollte einmal LIEBHERR nicht kombinieren wird ganz einfach MIELE angeboten.

    1. Lange ist es her, der gute alte Steinbrecher, Kinder wie die Zeit vergeht!
      Freue ich auch schon auf den Schauraum, da dieser auch eine gute Möglichkeit ist, sich über die Geräte zu informieren und diese auch in Natura anzusehen. Gleich mit den Kunden hinfahren?
      Viel Erfolg! Komme zur Eröffnungsparty

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  4. Ich glaube, es gibt zwei Seiten zu jeder Geschichte. Gerade für die Marke Liebherr wird es ein Gewinn sein, den man mittelfristig merken wird und den sie auch dringend brauchen, denn der asiatische Wettbewerb schläft nicht. Die Zeiten von deutscher Ingenieurswissenschaft, die außer Konkurrenz steht, sind halt wirklich vorbei. Was ich immer noch nicht ganz verstehe: warum heißen die Kühlschränke genauso wie die Kräne? Wieso macht Liebherr keine eigene Marke aus den Kühlschränken?? 2020 verkauft Marke Produkte… Der Fachhandel wird mittelfristig profitieren, denn wenn die Marke durch die stationären Stores gestärkt wird, wird die allgemeine Nachfrage enorm steigen.

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  5. Super… macht es dem Fachhandel noch schwerer…. die Industrie ist wirklich zum kotzen. Wenn’s so weiter geht sperr ich meine Firma zu und such mir wo eine Arbeit. Da hab ich wenigstens Urlaub und krankenstand

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    1. Naja, der Fachhandel hat sich sehr lange ausgeruht, da viele Produkte sicherlich Selbstläufer sind. Dem Fachhandel fehlt es an Strategien, die nicht aus den 70ern kommen. Die Frage, die ich mir immer stelle: Wie sind die Fachhändler positioniert? Nur ein Laden mit Geräten reicht nicht, der Endkonsument will Mehrwert und Kundenbindung…

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