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Donnerstag, 13. Juni 2024
Aktion wird ausweitet

Reparaturbonus über 500.000-mal eingelöst

Hintergrund | Julia Jamy | 28.03.2023 | |  
Mit dem Reparaturbonus soll Elektroschrott vermieden werden – bisher seien das geschätzte 2.600 Tonnen. Mit dem Reparaturbonus soll Elektroschrott vermieden werden – bisher seien das geschätzte 2.600 Tonnen. (© Pixabay) Reparieren statt Wegwerfen – das ist seit fast einem Jahr das Motto beim bundesweiten Reparaturbonus. Seit seiner Einführung im April 2022 ist der Reparaturbonus bereits 525.000 Mal in Anspruch genommen worden. Wegen der großen Nachfrage werden heuer um 50 Mio. Euro mehr Mittel dafür bereitgestellt, teilte das Klima- und Energieministerium mit.

Durch die Reparatur von Geräten soll Elektroschrott vermieden werden – bisher seien das geschätzte 2.600 Tonnen, heißt es aus dem Ministerium. Jeder Reparaturbon deckt 50 Prozent der Reparaturkosten und ist bis zu 200 Euro wert. Pro Elektrogerät kann ein Bon beantragt werden, der für eine Reparatur und/oder einen Kostenvoranschlag genutzt werden kann. Sobald dieser Bon eingelöst wurde, kann man einen neuen Bon beantragen und für die Reparatur eines weiteren Elektro- oder Elektronikgerätes nutzen.

Der Reparaturbonus wird von den Kunden sehr gut angenommen, wie Bundesberufsgruppenobmann Martin Karall vergangenen Februar gegenüber E&W erläuterte: „Wir bekommen durchwegs positives Feedback. Bei so einer großen Aktion ist es nicht möglich, dass immer alle 100 Prozent zufrieden sind, aber der Reparaturbonus hat die Kunden ins Geschäft zurückgebracht und den Kundenkontaktintensiviert.“

Für den Reparaturbonus stehen bis 2026 rund 130 Mio. Euro zur Verfügung, die aus dem EU-Aufbau- und -Resilienzfonds stammen. Am häufigsten repariert wurden bisher Smartphones und Handys mit mehr als 225.000 Reparaturen. Häufig repariert wurden auch Geschirrspüler (knapp 45.000), Waschmaschinen (rund 42.000), Kaffeemaschinen (41.000) und Laptops (23.000).

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