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Montag, 15. April 2024
Umsatzsteuerbefreiung verleiht PV-Anlagen zusätzlichen Schub

Sparte Gewerbe und Handwerk begrüßt „Booster“ für Photovoltaik-Anlagen

Energiezukunft E-Technik | Dominik Schebach | 15.12.2023 | |  
Bundessparten-Obfrau Renate Scheichelbauer-Schuster sieht in der Umsatzsteuerbefreiung für Photovoltaik einen wichtigen Schub für die Branche. Bundessparten-Obfrau Renate Scheichelbauer-Schuster sieht in der Umsatzsteuerbefreiung für Photovoltaik einen wichtigen Schub für die Branche. Österreichs Gewerbe und Handwerk begrüßt die Vereinfachung und Erweiterung der Förderung für Photovoltaik-Anlagen durch den Entfall der Umsatzsteuer. Zusätzlichen Schub erwartet sich die Bundessparten-Obfrau Renate Scheichelbauer-Schuster von dem Umstand, dass die Antragsstellung nun „konsumentenfreundlicher“ gestaltet wurde.

„Die Steuerbefreiung wirkt als echter ‚Booster‘ für PV-Anlagen, denn es sind nicht nur das Material, sondern auch die Arbeitskosten von der Umsatzsteuer befreit“, sagt Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe. „Wir konnten erwirken, dass künftig für die Konsumenten kein kompliziertes Antragsverfahren mehr notwendig ist.“

Denn ab 1.1.2024 sind PV-Anlagen mit einer Spitzenleistung von bis zu 35 Kilowatt (kWp) von der Umsatzsteuer befreit. Damit fällt für viele private PV-Anlagen das Rennen um die binnen weniger Minuten ausgeschöpften Förderanträge bei der OeMAG, der Abwicklungsstelle für Ökostromprodukte AG, weg. Weitere Details zur Ausgestaltung der Umsatzsteuerbefreiung für den Kauf, Lieferung und Installation von Photovoltaikmodulen finden sich auf der Webseite des Finanzministeriums.

„Die Steuerbefreiung für Photovoltaikanlagen ist eine deutliche Erleichterung und wurde von uns schon seit längerem gefordert“, sagt Christian Bräuer, Bundesinnungsmeister der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker: „Gut, dass die Politik dieses Thema nun in Angriff genommen hat, die Maßnahme ist ein wichtiger Beitrag zur Beschleunigung der Energiewende.“

Weiterer Ausbau der Übertragungsnetze notwendig

Dem Anreiz auf Konsumentenseite müssten nun allerdings weitere Schritte folgen, wie Scheichelbauer-Schuster betonte. Sie richtet deswegen auch einen Appell in Richtung Netzbetreiber und Energieversorger, die notwendige Infrastruktur im Bereich der Übertragungsnetze zu schaffen: „Nun muss auch der Ausbau der Stromnetze beschleunigt werden, damit die Kapazitäten Schritt halten können und attraktive Einspeisetarife sichergestellt werden.“

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