Donnerstag, 21. Oktober 2021
Sony ohne Ericsson

Smartphones im Verbund

Telekom | Dominik Schebach | 30.11.2011 | |  
Luc van Hyustee, Vice President Sony Ericsson DACH-NL, sieht die Integration mit Sony als Chance für den Handyhersteller. Luc van Hyustee, Vice President Sony Ericsson DACH-NL, sieht die Integration mit Sony als Chance für den Handyhersteller.

Im Oktober hat Sony bekannt gegeben, in Zukunft das Hany-Geschäft wieder alleine zu betreiben. Heute hat Luc van Huystee, Vice President Market Unit DACH-NL, in Wien ein Update geliefert, wie es mit dem Handyhersteller weiter gehen soll.

„Sony Ericsson hat zehn erfolgreiche Jahre. Doch jetzt ändern sich die Zeiten und es macht für Sony und Ericsson Sinn, das Joint Venture zu beenden“, so van Hyustee. „Für uns ist das eine positive Nachricht, denn wir erhalten durch die tiefere Integration mit Sony viele zusätzliche Vorteile.“ Hier geht es vor allem um die Integration der Smartphones in Sonys Entertainment Network, sodass der Endkunde seinen Content auf Smartphone, Tablet, Computer oder TV nutzen kann.

Große Erwartungen sind auch mit der Nur-Smartphone-Strategie und besonders mit dem Betriebssystem Android verbunden, wie Hyustee festhält: „Wir bauen das Unternehmen in der Hinsicht vollkommen um. Zwar werden wir noch immer als Feature-Phone-Company wahrgenommen, aber inzwischen machen wir schon 80% unseres Umsatzes auf Smartphones. Und Android macht bereits einen Großteil des Marktes aus. Deswegen glauben wir, dass unsere Wette auf Android aufgeht.“ In den ersten drei Quartalen 2011 hat Sony Ericsson bereits 22 Millionen seiner Xperia-Smartphones verkauft.

Für den Handel ist interessant, dass die Sony Smartphones vorerst ein eigener Bereich unter dem Sony-Dach bleiben sollen. „Das Sony Mobilfunk-Geschäft soll eine eigene Division bleiben“, so Hyustee. „Alerdings werden wir daran arbeiten, noch mehr Synergien zu nutzen.“

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