Freitag, 13. Dezember 2019
Prompte Reaktion: Allianz für Rundfunkqualität und Kulturvielfalt zur Digitalen Dividende II

Klares „Nein“ für Ametsreiter-Vorstoß

Telekom Multimedia | Wolfgang Schalko | 11.04.2012 | |  
Michael Wagenhofer kritisiert den Vorstoß von Hannes Ametsreiter scharf: Die schnelle Vergabe der Digitalen Dividende II sei derzeit kein Thema. Michael Wagenhofer kritisiert den Vorstoß von Hannes Ametsreiter scharf: Die schnelle Vergabe der Digitalen Dividende II sei derzeit kein Thema.

Mit seiner Forderung, die Digitale Dividende II rasch zu vergeben, handelt sich FMK-Präsident Hannes Ametsreiter harsche Kritik von der Allianz für Rundfunkqualität und Kulturvielfalt ein. Für den Vorsitzenden, ORS-GF Michael Wagenhofer, ist das kein Thema: „Wir weisen die heutige Forderung des FMK-Präsidenten Hannes Ametsreiter nach einer baldigen Vergabe der Digitalen Dividende II scharf zurück.“

Wie Michael Wagenhofer, Vorsitzender der Allianz für Rundfunkqualität und Kulturvielfalt, betont, habe die Bundesregierung erst 2010 im Rahmen der Vorbereitung zur Versteigerung der Digitalen Dividende I öffentlich zugesagt, dass eine weitere Nutzung des Frequenzbereiches unter 800 MHz durch den Mobilfunk nicht in Frage komme. Und er ergänzt, dass auch bei der vor kurzem abgehaltenen World Radiocommunication Conference 2012 (WRC-12) beschlossen wurde, eine allfällige Diskussion über Weichenstellungen zur Nutzung des Spektrums von 694 – 790 MHz nicht vor 2015 zu starten.

„Ich empfehle der Mobilfunk-Industrie dringend, die bestehenden sowie die vor der Versteigerung stehenden Frequenzkapazitäten der Digitalen Dividende I effizient zu nutzen anstatt andauernd die Zuteilung neuer Frequenzbereiche zu fordern. Für uns als Rundfunkbranche, aber auch für die Kabelnetzbetreiber oder die Veranstalter, die mit drahtlosen Funkmikrofonen arbeiten, ist die Schmerzgrenze durch den Wegfall der Digitalen Dividende I erreicht“, macht Wagenhofer deutlich.

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