Mittwoch, 17. Juli 2019
Aufgeblähte Akkus bei 3neo

Drei startet Rückrufaktion

Telekom |Dominik Schebach | 31.07.2018 | |  
Konkret ruft Drei die Akkus aus ZTE-Modems der Reihe MF 287 zurück. Konkret ruft Drei die Akkus aus ZTE-Modems der Reihe MF 287 zurück.

Derzeit berichten Medien bei 3neo-Routers von Drei von aufgeblähte Akkus. Laut Betreiber handelt es sich um Einzelfälle. Trotzdem sollen in den kommenden Tagen alle betroffenen Kunden schriftlich informiert und gebeten werden, die Akkus zu entfernen und fachgerecht zu entsorgen oder in einem 3Shop zu retournieren. Der Telekom-Fachhandel ist laut Betreiber von der Rückrufaktion nicht betroffen.

Konkret ruft Drei die Akkus aus ZTE-Modems der Reihe MF 287 zurück. Diese wurden bis Jahresende 2017 als 3neo vertrieben – und manche dieser Geräte sind mit einem Akku ausgestattet. Laut einer Mitteilung von Drei, hätten weniger als 1% der 3Kunden ein solches Gerät in Verwendung.

Für den eigentlichen Betrieb ist der Akku nicht notwendig. Der Router arbeitet mit einer Stromversorgung per Netzteil und der Akku dient nur zur Überbrückung von Stromausfällen. Das Modem bleibt auch mit entferntem Akku voll funktionsfähig.

Um den Akku zu entfernen, muss der Router zuerst abgesteckt und das Batteriefach an der Unterseite des Geräts geöffnet werden. Der Akku – unabhängig davon, ob er aufgebläht oder intakt ist – kann dann ohne Gefahr entnommen werden.

Sollte der Akku nicht aufgebläht sein, kann er laut Drei wie andere Altbatterien in die dafür vorgesehene Batterie-Sammelbox gelegt oder im 3Shop abgegeben werden. Einen aufgeblähten Akku muss man dagegen fachgerecht in einem Altstoffsammelzentrum (Mistplatz, Wirtschaftshof oder Recyclingcenter) entsorgen. Allerdings können sie auch im 3Shop abgegeben werden.

Sobald die neuen ZTE-Akkus eintreffen, werden diese umgehend an alle betroffenen 3neo-Kunden versendet. 

 

 

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