Dienstag, 15. Oktober 2019
20 Jahre A1 Social Impact Studie

Handy: Vom Statussymbol zum ständigen Begleiter  

Telekom |Dominik Schebach | 24.09.2019 | |  
Prof. Dr. Rudolf Bretschneider (ehemaliger GfK Austria Geschäftsführer) und Marcus Grausam, CEO A1 Telekom Austria, präsentierten heute die 20. A1 Social Impact Studie zur Mobilkommunikation in ÖSterreich. Prof. Dr. Rudolf Bretschneider (ehemaliger GfK Austria Geschäftsführer) und Marcus Grausam, CEO A1 Telekom Austria, präsentierten heute die 20. A1 Social Impact Studie zur Mobilkommunikation in ÖSterreich. Seit dem Start im Jahr 1999 erhebt die A1 Social Impact Studie mittlerweile bereits zum 20. Mal den Einfluss der mobilen Kommunikation auf die heimische Gesellschaft. Passend zum runden Jubiläum steht im Mittelpunkt der diesjährigen Studie auch der wohl bedeutendste mobile Influencer der Österreicher: das Smartphone.

„Seit mittlerweile 20 Jahren erfassen wir mit unserer Social Impact Studie den Zeitgeist und Einfluss der mobilen Kommunikation in Österreich. In der Gesamtbetrachtung ist es natürlich die gesellschaftliche Entwicklung des Mobiltelefons, die uns zu diesem Jubiläum besonders interessiert. Während das Handy im Jahr 1999 noch als privates Statussymbol Weniger gesehen wurde, hat es sich bis heute zum unverzichtbaren Begleiter Aller entwickelt. So sind heute 89 % der Österreicherinnen und Österreicher stolze Besitzer eines Smartphones“, erklärt Marcus Grausam, CEO A1 Telekom Austria.

Wie eng wir mit unserem Mobiltelefon tatsächlich verbunden sind, zeigen die Ergebnisse der Studie: Über die Hälfte der Österreicher können sich ein Leben ohne Handy nicht mehr vorstellen. 9 von 10 Personen verlassen das Haus niemals ohne und ein Drittel hat das Handy sogar immer und überall im Blickfeld – bei den bis 24-Jährigen liegt dieser Wert bei knapp 60 %. Mittlerweile könnte sich auch knapp die Hälfte aller Befragten vorstellen, dass das Handy zum persönlichen Ausweis wird.

Unverzichtbar wird das Smartphone in unserer Gesellschaft durch seine zentrale Rolle als Kommunikationsdrehscheibe, erklärt der ehemalige GfK-GF Rudolf Bretschneider, der die Studie seit 20 Jahren begleitet: „Ganz klar, die Österreicherinnen und Österreicher sehen Smartphones als wichtigstes und zentralstes Kommunikationsinstrument unserer Zeit. Telefonie, Texting, Social Media, Internet und vieles mehr komprimiert in einem Hosentaschen-Device. Besonders interessant sind dabei WhatsApp, Messenger & Co., denn 52 % nutzen das Handy nämlich überwiegend für schriftliche Kommunikation. Ein anhaltender Trend, der sich in den letzten Jahren nochmal enorm verstärkt hat.“

Wie die Studie zeigt, ergibt sich die Entwicklung der schriftlichen Kommunikation am Smartphone vor allem aus der boomenden Nutzung von WhatsApp: 6 von 10 Österreichern verwenden den beliebtesten Kommunikationsdienst mehrmals täglich.

Heavy User

Ganz allgemein hätten sich junge Frauen bis 29 Jahren als die „Heavy User“ erwiesen. Diese Gruppe verwendet laut Bretschneider so gut wie jedes Service häufiger als alle anderen.

Die heimischen Top 3-Services am Smartphone: „Fotos oder Videos schicken“ (86 %), „Kommunikations- bzw. Nachrichtendienste“ (84 %) sowie „Internet surfen“ (82 %). Den größten Anstieg im Jahresvergleich von 2018 vs. 2019 verzeichnet die Videotelefonie (von 29 auf 35 %).

Ein weiterer Faktor, der das Smartphone als praktischen Begleiter immer stärker in unseren Lebensmittelpunkt rücken lässt, ist die wachsende Beliebtheit diverser Apps: 75 % aller Österreicher nutzen Apps am Smartphone. Durchschnittlich hat ein heimischer User rund 30 Apps am Smartphone installiert (noch 23,5 im Vorjahr), davon sind zwei kostenpflichtig. Die jährlichen Durchschnittsausgaben für Bezahl-Apps steigen 2019 auf knapp 40 Euro.

Die am häufigsten genutzten Anwendungen in Österreich sind Kommunikations- und Nachrichtendienste, Social Networks sowie News und Wetter-Apps. Die klare Nummer Eins und somit unverzichtbarste App der Österreicher ist erneut „WhatsApp“. Der Kommunikationsdienst erfreut sich mit 75 % Usern über alle Altersklassen hinweg großer Beliebtheit, sogar jeder zweite über 70-Jährige nutzt den Service.

Klimadebatte fördert Umdenken bei Smartphonekauf

„Nachhaltigkeit und schonender Umgang mit unseren Ressourcen“: Dieses große Zukunftsthema hat durch die aktuelle Brisanz und öffentliche Agenda auch immer stärkeren Einfluss auf den Smartphonekauf der heimischen Konsumenten. Wie die Studienergebnisse zeigen, kommt die Anschaffung eines gebrauchten Smartphones mittlerweile für mehr als ein Viertel der Österreicher (26 %) in Frage, die eines refurbished Gerätes sogar für 40 % – 2015 lagen diese Werte noch bei 17 bzw. 29 %.

Generation 5G

Als eine der ersten repräsentativen österreichischen Umfragen überhaupt widmete sich die A1 Social Impact Studie in diesem Jahr auch 5G. Wie der aktuelle Status quo zeigt, sind bereits mehr als 80 % der Österreicher mit dem Begriff „Mobilfunkstandard 5G“ vertraut und verbinden diesen am häufigsten mit „schnellem Internet“. Während ein Großteil der älteren Befragten in der neuen 5G-Technologie in erster Linie verbesserte Möglichkeiten für Industrie und Unternehmen erkennt, sehen überdurchschnittlich viele junge Erwachsene bis 24 Jahre die Vorteile für Privatpersonen (21 %) im Vergleich zu den Erwachsenen bis 54 Jahren (10 %). Diese wünschen sich schnelleres mobiles 5G-Internet vor allem für das Streamen von Videos, Filmen und Musik sowie verbesserte Videotelefonie.

 

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