Samstag, 26. September 2020
Besser zu viel, als zu wenig – aber mit den richtigen Mitteln

FMK: Handy-Hygiene so wichtig wie Händewaschen

Telekom | Dominik Schebach | 13.03.2020 | |  
Spätestens seit den vergangenen Tagen nimmt wohl jeder die eigene Handhygiene besonders ernst. Auch der Rat, sich nicht ins Gesicht zu greifen, setzt sich inzwischen durch. Das hilft jedoch wenig, wenn man nicht auf die nötige Hygiene auf dem Smartphone oder Handy selbst achtet. Das FMK hält deswegen einige Ratschläge bereit, wie man sein Smartphone oder Handy richtig reinigen kann.

Aufgrund der verhängten Maßnahmen nimmt die Bedeutung von Telekommunikation und sozialen Medien im täglichen Leben zu. Was dabei aber von manchen vergessen wird: Während die Konzentration der Viren auf den Händen durch richtiges und häufigeres Händewaschen gering gehalten wird, bleibt sie bei nachlässiger „Handy-Hygiene“ auf der Oberfläche des eigenen Smartphones nach wie vor hoch. Intensiver Handkontakt beim Tippen von Nachrichten und zu Ohr und Wange beim Telefonieren macht Smartphones und Handys allerdings zu „idealen“ Überträgermedien, wenn es um Viren oder Bakterien geht.

Wer regelmäßig mit dem Smartphone Kurznachrichten versendet, die sozialen Netze beobachtet oder telefoniert, sollte daher auch auf die richtige Handy-Hygiene achten. Dabei gilt wie beim Händewaschen: Besser einmal zu oft als zu wenig. Nicht geeignet für die Reinigung sind jedoch reine Desinfektionsmittel, die direkt auf der Displayoberfläche aufgebracht werden. Also nicht aufsprühen, weil sonst Feuchtigkeit ins innere des Geräts gelangen könnte. Antibakterielle, isoprophylhaltige Reiniger eignen sich besser, auch desinfizierende Putztücher sind eine gute Wahl.

3 Tipps von A1

Einige praktische Tipps, die auch für Mitarbeiter des Handels anwendbar sind bzw die Handelsmitarbeiter an ihre Kunden weitergeben können, hat dazu auch A1 veröffentlicht:

1. Wie kann ich Schmutz und Keimen vorbeugen?
Am einfachsten ist es natürlich, diese gar nicht erst auf das Handy gelangen zu lassen. Einfacher Tipp: häufige Handhygiene hilft hier besonders.

2. Spezielle Desinfektionsmittel für Handys
Einige Hersteller empfehlen die Verwendung von Produkten mit 70% Isoprophylalkohol für glatte Oberflächen des Handy-Gehäuses. Das Desinfektionsmittel soll nicht direkt, sondern mit einem fusselfreien Tuch sparsam aufgebracht werden. Für Monitore wird extra darauf hingewiesen, keine azetonhaltigen Mittel zu nutzen, denn dafür gibt es eigene Bildschirmreiniger. Spezialreinigungsmittel gibt es im Elektrofachhandel.

3. Finger weg von Haushaltsputzmitteln
Aggressive Reiniger, die wir beispielsweise zum Badputzen verwenden, können Schäden an technischen Geräten anrichten. Wer sein Smartphone regelmäßig desinfizieren möchte, greift einfach zu speziellen Desinfektionstüchern für Geräte. Antibakterielle Gels, wie sie beispielsweise für die Handreinigung unterwegs verwenden werden, sind nicht geeignet.

Wer ganz sicher gehen will, findet in den Betriebsanleitungen die Reinigungshinweise.

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