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Montag, 15. April 2024
Vom App-freien Smartphone und dem Avatar in der Glaskugel

MWC: DT stellt KI-Visionen vor

Telekom | Dominik Schebach | 26.02.2024 | |  
Die Auswirkungen von KI auf unsere Kommunikation thematisiert die DT bei ihrem Auftritt in Barcelona. Die Auswirkungen von KI auf unsere Kommunikation thematisiert die DT bei ihrem Auftritt in Barcelona. Auch in Barcelona ist KI ein wichtiges Thema. Die Deutsche Telekom, Konzernmutter des Netzbetreibers Magenta, nutzt ihren Auftritt auf dem Mobile World Congress 2024, um ihre Zukunftsvisionen zu Kommunikation mit KI zu präsentieren und zeigt, wo im Konzern KI bereits eine prägende Rolle spielt.  

„KI ist bei uns angekommen und wird bleiben. Auf dem diesjährigen Mobile World Congress zeigen wir, wie Magenta AI das tägliche Leben verbessern und aufwerten kann. Schon heute werden unsere Netze mit und für KI für Menschen gebaut. Mit Hilfe von T-Cars oder Chatbots für Glasfasertechniker. Und unsere Netze werden noch intelligenter werden. Sie werden Sie von dem Moment an schützen, in dem Sie online gehen. Und das Gehirn des digitalen Fortschritts werden. Für Menschen und Unternehmen. So verbinden wir Ihre Welt“, beschreibt die Vorständin für Technologie und Innovation Claudia Nemat den Weg der Deutschen Telekom.

Im Gepäck für den Mobile World Congress (MWC) hat Nemat etwa ihr Konzept für die Generation der KI-Smartphones. Diese Prototypen arbeiten dialogorientiert und erledigen komplexe Abfolgen von Aufgaben nahtlos und automatisch. Dass auch namhafte Gerätehersteller diesen Schritt vollzogen haben, ist Claudia Nemat bewusst, DT stellt in Barcelona den Massenmarkt in den Mittelpunkt: „Kommende Spitzenmodelle werden selbstredend Funktionen bieten, die auf künstlicher Intelligenz basieren. Wir arbeiten jedoch auch an Geräten für Normaluser. Jeder und jede soll etwas davon haben. Ein Concierge für die Hosentasche auf unseren T Phones zum Beispiel.“

Das Konzept sieht für solche Telefone ein neues Nutzungs-Szenario vor, wo ein auf KI basierender Assistent auf Spracheingaben seiner Nutzer wartet, um ein Hotelzimmer zu buchen oder eine Busverbindung herauszusuchen. Wurden dafür jeweils eigene Apps benutzt oder im Internet-Browser recherchiert, soll dafür nun ein kurzer Text oder das gesprochene Wort ausreichen. DT verfolgt dazu mit den Partnern Qualcom und Brain.ai zwei Konzepte, mit unterschiedlichen Ansätzen.

Avatar in der Glaskugel: In der Konzeptstudie der DT sorgt der Router nicht nur für eine gute Internet-Verbindung, sondern kommuniziert auch mit dem Nutzer mittels Avatar.

So nutzt die T Phone-Evolution KI-Power aus der Cloud und lagert die energiehungrigen Rechenoperationen ins Netz aus. Der Ansatz von Qualcomm zieht dagegen die KI gleich auf das Gerät. Das spart Aufwand und Übertragungs-Zeit von Datentransfers und geht je nach Szenario sogar offline. Jede Lösung hat individuelle Stärken. Wie diese sich in den unterschiedlichsten Situationen auswirken, zeigt sich in der aktuellen Erprobungsphase.

Im Zweitleben Router

Unter dem Titel „Concept T“ hat die DT gleich drei Designstudien für Routern mit dabei. Diese sollen nach den Plänen des Konzerns in Zukunft mehr sein als das Verbindungs-Genie in der Zimmerecke. So bietet die „Glaskugel“ nicht nur Verbindung ins Netz, sondern auch einen Avatar-Assistent als Hologramm, der mit dem Nutzer in Dialog treten kann.

Integriert in einen Roboter streift der Router dagegen durchs Haus und unterstützt seinen Nutzer in verschiedenen Szenarien: Dank „grünem Daumen“ meldet er sich z.B., sollte sein Sensor bemerken, dass die Zimmerpflanzen gegossen werden müssen. Die DT kann auch modular und deshalb hat die dritte Designstudie eine Reihe von An- und Ausbaumöglichkeiten – je nach Szenario. Diese werden einfach auf dem Grundelement drapiert und sind zugleich dekoratives Element im Wohnraum, als auch Funktionsträger.

Andere Schwerpunkte der DT in Barcelona betreffen das Thema Sicherheit, die Weiterentwicklung von 5G sowie der „Mobilfunk-Mast-to-go“ für Campus-Netze.

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