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Montag, 15. April 2024
RTR Telekom Monitor mit Marktzahlen für das 3. Quartal 2023 erschienen

Anbieterwechsel: Den Österreichern ist ihre Handynummer ihr Ein und Alles

Telekom | Dominik Schebach | 14.03.2024 | | 1  
Heute hat die RTR den Telekom Monitor für das Q3/2023 veröffentlicht und wartet dabei mit einigen interessanten Details für den heimischen Mobilfunkmarkt auf. So fanden in dem Zeitraum insgesamt 113.731 Portiervorgänge statt. Das sind um knapp 27% mehr als ein Jahr zuvor.

„Die Zahlen sind ein Hinweis darauf, dass Österreicher durchaus kostenbewusst und wechselwillig sind und beim Anbieterwechsel ihre Handynummer beibehalten bzw. mitnehmen. Die Anzahl der Portiervorgänge liegt in den vergangen vier Quartalen jeweils über 100.000 und ist ein guter Indikator, dass der Wettbewerb im Mobilfunkmarkt funktioniert“, führt Klaus Steinmaurer, RTR-GF für den Fachbereich Telekommunikation und Post, zu den im RTR Telekom Monitor veröffentlichten Zahlen aus.

Das Ranking bei den Marktanteilen ist unverändert: Die ersten drei Plätze nehmen A1 mit einem Marktanteil von 37,6%, Magenta mit einem Marktanteil von 25,4% und Drei mit einem Marktanteil von 21,3% ein. Allerdings mussten alle drei großen Mobilfunkanbieter im Vergleich zum 2. Quartal 2023 Anteile im Zehntelprozent-Bereich an die kleineren Anbieter abgeben. Auf Platz 4 liegt HOT mit einem Marktanteil von nunmehr 9,2% (+ 0,4%), gefolgt von Spusu mit einem Marktanteil von 4,3% (+ 0,2%).

Der RTR Telekom Monitor (interaktive Grafiken und PDF-Dokument) ist unter https://www.rtr.at/telekom-monitor-q32023 auf der Website der RTR veröffentlicht und enthält umfangreiche Marktdaten auf Quartalsbasis zu Mobilfunk, Breitband, Festnetz und Mietleitungen. Die Daten zu den Grafiken sind im Open Data Bereich auf der Website der RTR abrufbar.

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Kommentare (1)

  1. Kostenbewusste Österreicher oder „Geiz ist Geil“ ???

    Seit 2022 : Wenn Sie Ihre Rufnummer zu HoT mitnehmen und ein Tarifpaket Ihrer Wahl aktivieren, erhalten Sie einen 10 Euro HOFER Gutschein per E-Mail – das HoT was!

    Dazu kommt noch ein weiterer „Punkt“ warum die Zahl der Portierungen ansteigt :
    Bis zur Einführung der ZR-DB (Q4-2021) wurden zum Großteil nur Portierungen mit gleichzeitigem Netzbetreiberwechsel als Portierung berücksichtigt. Ab Einführung der Zentralen Rufnummern-Datenbank wird auch jede Portierung ohne Netzbetreiberwechsel berücksichtigt.“
    mfg

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